Ist #Escortgate einfach nur eine gute Inszenierung?

In den letzten Tagen habe ich von Seiten einer Mitarbeiterin von deutsche-startups.de den Hinweis bekommen, dass ich mich über #Escortgate doch freuen soll. Der Grund: Mein Blog habe davon profitiert.

Was deutsche-startups.de nicht versteht

Aus Sicht von deutsche-startups.de ist es sicherlich richtig sich zu freuen, wenn der Traffic auf einer Webseite steigt. Vielleicht denken sie auch, dass ich jetzt mehr Anfragen von Kunden bekomme. Was in das Weltbild von DS über Escorts passen würde.

Mir ging es aber nicht um Traffic, sondern um eine Haltung. Dies ist ein Unterschied. Die Betreiber von DS haben aber auch andere Gründe für den Betrieb ihrer Webseite, als ich mit dieser Seite.

Inszenierung eines Skandals?

In der Zwischenzeit glaube ich die ganze #Escortgate – Story ist inszeniert, damit nämlich genau das passiert, was mir die DS-Redakteurin immer wieder als Vorteil verkaufen möchte: Steigender Traffic.

Wer hat eigentlich den Hashtag #Escorgate erfunden. In meiner Twitter-Timeline sieht es so aus, als ob er von deutsche-startups.de zuerst verwendet wurde.

Das Thema wurde auf der Webseite bereits in drei verschiedenen Artikeln aufbereitet. Die anderen Medien haben dabei, aus meiner Sicht ziemlich ungeprüft, die Haltung von DS übernommen. Der allgemeine Tenor ist, es habe dort Prostituierte auf dem Event gegeben. Davon hätten die Veranstalter nichts gewusst und das habe Schaden und Schande über den Event gebracht. Schaden und Schande haben die Veranstalter über sich selbst gebracht, weil sie die Erhöhung der Frauenquote anstatt mit hochkarätigen Sprecherinnen aus der Digitalbranche lieber über einen PR-Event einer Paysexdating-App erreichen wollten.

Diese Idee ging wohl nach hinten los und nun möchte niemand etwas gewusst haben, wobei daran darf gerne gezweifelt werden, denn bereits in der Vergangenheit soll es bei Axel-Springer ein Rundruf unter weiblichen Angestellten gegeben haben, in dem zur Teilnahme am Abendevent gebeten wurde, für Verwirrung gesorgt haben.

Laut einer Mitarbeiterin von deutsche-startups.de sollen, entgegen der eigenen Berichte, nicht nur Damen der Pia Poppenreiter – App Ohlala vor Ort gewesen sein, sondern auch Damen einer anderen Agentur.

Mit ein paar Escorts, der Aussage „Nutten halt“ und der Behauptung die Veranstaltung sei gekapert worden, konnte DS eine schöne kleine Skandalstory rund um die sonst teilweise eher drögen Themen auf ihrer Seite stricken. Dazu ein paar Damen die sich aufregen, weil Frauen bei der Veranstaltung sonst eher in der Minderheit sind, und nun die Frauenquote über Paysexdamen aufgepimpt wurde. Fertig ist der Skandal.

Welcher Skandal eigentlich? Ist Berlin sonst nicht so tolerant und sexy? Was machen da ein paar Sexarbeiterinnen auf einem, wohl sonst eher langweiligen, Event aus?

Laut einem Kommentar von deutsche-startups.de, hier im Blog,hat sich die Ehefrau eines Gastes über die Anwesenheit mit der Aussage „..alles Nutten“ aufgeregt. Im Artikel wird diese Dame aber als „langjährige und sichtlich irritierte Noah-Teilnehmerin“ beschrieben. Wobei auch Ehefrauen von Speakern langjährige Teilnehmerinnen sein können. Es macht sich allerdings besser, wenn es den Eindruck erweckt es sei eine Speakerin oder ein zahlender Gast der sich aufregt, anstatt einer Ehefrau die sich Sorgen um das Seeleneheil ihres Gatten macht, weil dieser von bösartigen Prostituierten angesprochen werden könnte.

Was ist also dran am #Escortgate und wie beschädigend ist dieser Sturm im Wasserglas für die NOAH17 wirklich.

Profitiert hat bisher hauptsächlich deutsche-startups.de. Die auch als einzige offenbar Informationen aus erster Hand hatten und die nun plötzlich davon sprechen es sei eine Kampagne gegen Sexismus.

Sexismus pur!

Der erste Artikel von DS zeigt eine klare Geisteshaltung der DS-Macher gegenüber Sexarbeiterinnen. Der Skandal sind Frauen gewesen die Sex gegen Geld anbieten. Nicht die Tatsache, dass es offenbar auf dieser Veranstaltung genügend Männer gibt die solche Dienstleistungen gerne in Anspruch nehmen. Keine der Damen wäre wohl zu dieser Veranstaltung gekommen, wenn es nicht bereits Erfahrungswerte über die Möglichkeit eines erfolgreichen Geschäftsabschluss gegeben hätte.

Auch die Überschrift ist ein klares Statement „#EscortGate – Escort-Ladies auf der Noah! Geht gar nicht!“. Der Aufreger sind die Escorts und nicht die niedrige Frauenquote bei den NOAH-Speakern. Hätte man hier eine Kampagne gegen Sexismus lostreten wollen, dann hätte dies auch ohne den Event stattfinden können. Die Escorts sind der Aufreger und ansonsten wäre die Frauenquote in der Redaktion von DS wohl eher in der Schublade geblieben

Im ersten Artikel hatte ich es bereits darüber geschrieben wie normal Escorts auf Events und Messen jeglicher Art sind.

Einsame Männer auf öden Firmenveranstaltungen sind eine Klientel die sich gerne einmal den Abend in den Armen einer schönen Frau verlängern.

Es ist einfach purer Sexismus von DS, wenn nur den Frauen die Schuld gegeben wird. Es spricht auch nicht für alle anderen Medien, die diese Haltung zum großen Teil übernommen haben.

Richtig ist, dass es traurig ist, wenn kompetente Frauen aus der Digital-Branche nicht eingeladen werden, weil die Herren unter sich bleiben möchten. Ist es vielleicht die Angst vor den Eulen in Athen, weil ja in der Vergangenheit immer ein paar Damen verfügbar gewesen sind?

Hier ist der Skandal und darauf sollte sich konzentriert werden und nicht eine Geisteshaltung an den Tag gelegt werden, die Sexarbeiterinnen verunglimpft in dem sie als Nutten bezeichnet werden die sich billig und auffällig anziehen, mit Kreditkartengeräten winken und Männer ansprechen. Alles das sind keine üblichen Verhaltensweisen die echte Escorts an den Tag legen. Vielleicht haben ein paar Leute einfach die falschen Damen auf den Event geschickt, weil dort niemand Erfahrung mit dem wahren Business hat.

Es wird von DS auch klar unterschieden zwischen den Frauen die nicht auf der NOAH sprechen durften und den angeblich ungebetenen Gästen. Die Macher geben sich mit einer raschen Entschuldigung von Ohlala zufrieden und fragen nicht weiter nach wer wirklich hinter der Einladung steckt. Zu gross ist vieleicht auch die Abhängigkeit in Start-Up-Berlin von großen Playern wie ASV und den NOAH-Veranstaltern die sich auch nur überrascht zeigen.

Vielleicht wurde die ganze Story auch nur publiziert, damit die Veranstalter eine medienwirksame Plattform haben um sich zu entschuldigen, da sind die Escorts ein gutes Bauernopfer und die Veranstalter können ihre Hände in Unschuld waschen. Steigender Traffic ist dann nur noch ein positives Abfallprodukt und nicht der eigentliche Grund für den plötzlichen Abstieg der DS-Redaktion in die Untiefen des Skandaleventjournalismus.

Ich habe versucht Pia Poppenreiter zu erreichen um ein paar Fragen rund um ihre Damen zu klären, aber da wir beide Frauen mit vollen Terminkalendern sind,hat dies noch nicht geklappt. Vielleicht klärt sich ja hier noch einiges auf. Auch wäre ich einmal dankbar, wenn sich eine Dame die vor Ort gewesen ist einmal melden würde.

Deutsche-Startups.de denunzieren Frauen als Nutten. #Escortgate in Berlin

2015-01-26 21.27.11

Eigentlich wollte ich in aller Ruhe ein Buch lesen und mich noch ein wenig auf meinen Termin heute Nachmittag vorbereiten. Nun muss ich mich stattdessen, Dank eines netten Tipps eines Lesers, mit dummen Jungs aus Berlin und einigen Frauen, die sich moralisch ganz weit vorne sehen, rumärgern. Ich muss nicht, ich will es ist die richtige Aussage.

#escortgate

Der Hashtag Escortgate geistert durch die Twitter-/Facebookwelt und möchte damit auf den Besuch einiger Prostituierten auf einer Abendveranstaltung einer Berliner Digitalkonferenz hinweisen. Auf der NOAH geht es darum digitale Leader miteinander zu vernetzen und dies unter der Schirmherrschaft des Axel-Springer-Verlags.

Jede Konferenz braucht eine Party und die gab es auch bei der NOAH und dort sollen Escorts gesichtet worden sein. Das digitale StartUp-Magazin deutsche-startups.de berichtet unter der Headline „Escort-Ladies auf der Noah! Geht gar nicht!“ darüber, dass auf der Abendveranstaltung viele extrem aufgebrezelte Frauen vor Ort gewesen sein. Da heißt es im Text „…etliche Partygäste – männliche und weibliche – erkannten die Frauen an ihrer Aufmachung ohne Umschweife auch sofort als Escort-Ladies. “Nutten halt”, sagt eine langjährige und sichtlich irritierte Noah-Teilnehmerin, die die Konferenz nun nie wieder besuchen möchte, zu den abendlichen Gästen.“

Da müssen einige Besucherinnen und Besucher schon häufig Kontakt zum horizontalen Gewerbe gehabt haben, wenn sie mit nur einem Blick eine Escortdame erkennen. Nur weil jemand billig und „nuttig“ (was übrigens eine echte Beleidigung ist) angezogen ist, muss sie keine Prostituierte sein. Gerade in der Digitalszene und vor allem in Berlin gibt es Frauen die sich hochgradig irritierend anziehen und bei denen ich überlegen müsste ob sie gerade auf dem Weg zu einem Rollenspiel, á la Assistentin wird vom Chef bestraft, ist oder einfach nur beim Griff in den Kleiderschrank mal wieder die Brille vergesen hatte.

Frauen über ihre Kleidung als nuttig zu denunzieren ist übelster Sexismus.

Auf jeder Veranstaltung in Berlin sind meistens auch ein paar Damen aus dem Escortgewerbe unterwegs. Teilweise weil sie direkt von einigen Herren eingeladen wurden, manchmal auch weil es durchaus Damen gibt die, wie ich einen anderen Job haben, und auch einige die aus purer Lust an der Jagd unterwegs sind.

Wenn sich nun einige Leute aus der Berliner Digitalszene mit #escortgate Luft machen, dann muss ich schmunzeln. Viele Gründer, und auch ein paar Gründerinnen, sind sich manchmal nicht zu fein in Berliner Clubs die Venturekohle für Champagner und Koks, zzgl. dem Amüsierpaket mit der russischen Clubhure rauszuhauen, aber jetzt wird eifrig getwittert die NOAH habe Schaden genommen.

Echt? Es mag sein, dass Pia Poppenreiter die mit ihrer DatingApp Ohlala wohl für den Überschuss an Damen verantwortlich gewesen ist, etwas über das Ziel hinausgeschossen ist, aber aus diesem Grund von einem schweren Schaden zu sprechen ist nur ein Beweis für die Doppelmoral in der Digitalszene. Ohne Sex und Erotik würde es viele Entwicklungen gar nicht geben. Sex, Erotik und auch Prostitution sind ein elementarer Bestandteil des Internet.

Deutsche-Startups stellt sich dumm

Der lustige Satz in der ganzen Berichterstattung lautet übrigens „Ob es dabei (Anm. die DatingApp Ohlala) außer um Sex auch um andere Dinge geht, lassen wir mal offen.“. Deutsche-Startups hat mehrfach über die App von Pia Poppenreiter berichtet, dabei immer mal wieder gekonnt um den heißen Brei herumgeschrieben, aber sich so dumm zu stellen und so zu tun, als ob man nicht wüsste was Sache ist, ist schon peinlich für ein StartUp-Magazin.

Prostituierte als Nutten zu bezeichnen ist eine Beleidigung. Es ist eine Herabsetzung der Frauen die ihr Geschäft, auch mit Männern aus der Digitalszene, via Paysex verdienen. Wenn manche Dame die empört gewittert hat mal einen Moment nachdenken würde, dann wüsste sie, dass sie mit ihren Äußerungen Frauen an sich geschadet haben.

Es ist schon erschreckend und traurig wie sehr die Doppelmoral selbst in der fortschrittlichen Digitalszene etabliert ist. Während große Markenartikler im Umfeld des häufig über Sex und Prostitution berichtenden Magazin vice.com Bannerwerbung schalten und das Frauenmagazin Edition F auch immer mal wieder die Viewzahlen mit Sexthemen, auch aus dem Prostitutionsumfeld, aufpimpt wird hier die Moralkeule geschwungen.

Frauen über ihre Kleidung als Nutten zu bezeichnen wird aktuell und wiederholt als Sexismus und falsch gebrandmarkt. Aktuelle Beispiele finden sich hier, als Verteidigungsrede für Gina-Lisa-Lohfink oder auch hier als Beitrag zum alltäglichen Sexismus. Im Zusammenhang mit einer „hochkarätigen“ Veranstaltung ist es aber absolut ok. Frauen wundert euch nicht, wenn ihr wegen eines kurzen Rocks als Freiwild angesehen werdet, die weibliche digitale Speerspitze hat es unterstützt.

Du schliefst mit mir, liebtest aber eine andere

Wir hatten unsere Schuhe ausgezogen und wanderten Hand in Hand durch das sommerlich-schwüle Berlin. Es fühlte sich an, wie wenn Teenager miteinander die ersten verliebten Schritte machen. Die Hitze des Tages übertrug sich aus dem Asphalt über unsere Füße in die Beine und unsere Köpfe. Kein Wind wehte an diesem Abend durch die Strassen und kein Hund bellte durch die Nacht, nur zwei Menschen die nicht zueinander gehörten liefen durch die Strassen.

Irgendwann blieben wir auf einer Brücke stehen, du nahmst meinen Kopf und führtest deine Lippen an meine. Der Kuss fühlte sich wohlig und warm an.

Wir zogen weiter und fanden ein kleines Lokal das noch offen hatte. Ein Platz in der hintersten Ecke, ein paar Nudeln mit etwas Wein und immer wieder deine zärtlichen Berührungen auf meiner Haut.

Es fühlte sich gut an, mein Körper glühte. Er wollte dich, du wolltest mich. Schon so oft hatten wir miteinander geschlafen. Immer wieder hast du mir geschrieben und mich um ein Date gebeten. Ich stimmte zu und genoss die Abende, manchmal auch die Tage, mit dir.

Im Hotel hast du mich verwöhnt. Deine Liebe und deine Kraft haben mich immer voll beansprucht. Dich zu spüren ist immer ein Erlebnis gewesen.

An einem Abend hast du mich überrascht. Die Hitze der Nacht ließ wohl die wenigsten Menschen schlafen, so lagen wir nebeneinander. Ich hörte deinen Atem, die Ruhelosigkeit übertrug sich auf mich und dann hast du geweint.

Die Tränen strömten, kaum zu halten ergossen sie sich über mich.

Jede Minute die wir miteinander verbrachten hatten, wurden zu Tausenden von Tränen. Du hast mit mir geschlafen, aber eine andere geliebt. In dieser Nacht hast du es gespürt und dich dafür geschämt. Du konntest es in meinen Armen und dafür bin ich dir dankbar. Die Wahrheit dieser Nacht, die Stunden in meinem Arm in denen du dir deine Fehler eingestanden hast, haben mich tief berührt.

Wir haben uns lange nicht gesehen, heute musste ich ein Gebet für dich sprechen. Ein letzter Gruss von mir an Dich. An den Mann der so stark und verletzlich gewesen ist und dessen Frau ich immer beneidet habe, weil du sie so geliebt hast.

Möge deine Überfahrt über den Styx gelingen. Meinen Obolus habe ich dem Fährmann gegeben.

Ich denke an dich mein Liebster mit deinen Worten –

Welch eine Nacht, ihr Götter und Göttinnen!
Wie Rosen war das Bett! Da hingen wir
Zusammen im Feuer und wollten in Wonne zerrinnen!
Und aus den Lippen flossen dort und hier,
Verirrend sich, unsre Seelen in unsre Seelen! –
Lebt wohl, ihr Sorgen, wollt ihr mich noch quälen?
Ich hab‘ in diesen entzückenden Sekunden,
Wie man mit Wonne sterben kann, empfunden.

Essen das Escorts heiß macht – Foodporn mal anders

2016-01-08 16.42.00

Während ich gerade ein paar entspannte Tage auf den Malediven verbringen darf und ihr in Deutschland von Gewittersümpfen heimgesucht werdet, habe ich eine Mail aus Frankfurt bekommen. Offenbar bin ich heute Mittagessensthema gewesen und mir wurde die Idee übermittelt was zum Thema Foodporn zu machen.

Die zweite Idee muss ich nochmal sacken lassen, da wurde mir empfohlen ein paar Tricks und Tipps für Ehefrauen aufzuschreiben, also wie sie bei ihrem Gatten eine Buchung eines Escorts verhindern können. Auch wenn ich nicht mehr zu 100% aktiv bin, ein wenig geschäftsschädigend könnte es schon sein.

Foodporn for Escorts

Allgemein wird gerne behauptet bei einem Escortdate würde es nur um Sex gehen. Die Aussage ist nicht ganz falsch, aber auch nicht immer ganz richtig. Für viele Männer beginnt ein gutes Escortdate mit einem guten Essen und für mich mit einem Glas Ruinart Rosé und einem guten Essen.

Gutes Essen, was ist das?

Gutes Essen muss nicht immer ein Teller Jakobsmuscheln beim Nobelitaliener sein, zumindest ist dies für manche ein „Gutes Essen Gericht“. Gutes Essen kommt auf die Situation an, damit es dann auch noch Foodporn wird, muss auch die Umgebung stimmen.

Der Klassiker ist für mich die olle Auster. Nichts ist so sexy wie eine Auster, die meisten rümpfen die Nase und können es nicht nachvollziehen, aber nichts kann mich so schön wuschig machen wie ein Mann der eine Auster gekonnt ausschlürfen kann.

Nach der Auster ist Steak, oder überhaupt Fleisch vom Grill, pure Leidenschaft. Ein saftiges Stück Fleisch, dazu ein gutes Stück Brot und ein Glas Rotwein, was will frau mehr. Kann der Mann mit dem Fleisch umgehen, wie nimmt er sein Brot. Aus den Tischmanieren und Essgewohnheiten eines Kunden kann ich den Verlauf des Abends voraussagen. Einer der schlingt und möglichst viel Fleisch in kurzer Zeit vernichtet, der geht auch später im Bett mit dir so um. Ein Stück Fleisch, schneller Genuss und das Brot bleibt liegen. So geht es dann auch den Frauen. Konsumieren was geboten wird und dann einschlafen, weil die halbe Flasche Rotwein doch zuviel gewesen ist.

Der wahre Held am Steakbesteck lässt sich Zeit, nippt am Glas, versteht es dich zu unterhalten und will wissen ob du kein Höschen trägst. Beantwortest du die Frage mit „Ja“, dann nimmt er einen Schluck Wein, grinst und genießt weiter.

Die oben beschriebene Beobachtung könnt ihr übrigens auf nahezu jedes Gericht anwenden. Männer die sich keine Zeit für ein gutes Gespräch und ein wenig Zeit für das Essen nehmen sind schlechte Liebhaber.

Foodporn kann auch fantastisches Sushi sein, asiatisches Essen überhaupt kann, aus meiner Sicht, am kunstvollsten zubereitet und präsentiert werden. Dabei ist die Umgebung aber wichtig. In Frankfurt gibt es im Moriki tolles Essen in einer gewissen IKEA-Atmosphäre, was überhaupt nicht sexy ist. Dagegen ist Sushi bei Henssler & Henssler in HH, trotz der schlichten Einrichtung, ein echter Genuss.

Essen vom Körper einer Frau

Bäh, nichts ist so unsexy, wie Männer die meinen vom Körper einer Frau zu essen sei erotisch. Die japanische Bezeichnung für eine Frau die als Teller benutzt wird lautet nyotaimori und ist die dunkle Seite der großartigen asiatischen Küche. Ich finde es unhygienisch und für die Damen extrem herabsetzend. Da ist eine Bukkake – Runde mit den Jungs im Swingerclub, wer darauf steht, angenehmer.

Überhaupt ist es merkwürdig, wenn Männer meinen sie müssten Frauen mit irgendetwas essbarem, wie Honig, beschmieren und es dann von der Haut ablecken. Honig wird behauptet sei ein tolles Gleitgel, was für ein Mist. Honig klebt und wenn es auch noch in den Intimbereich kommt, dann ist der Spaß schnell vorbei, da hilft auch kein Käptn Flutschfinger oder Häuptling Schnelle Zunge.

Essen gehört auf Teller an einem Tisch!

Champagner, der so schön prickelt

Eine Weisheit die ihre Berechtigung hat.

Eine Weisheit die ihre Berechtigung hat.

Kommen wir zu einer Ausnahme in Sachen „klebriger Sachen“. Auch Champagner kann etwas klebrig sein, aber nur wenn er über der Frau verteilt wird, was keinen Sinn macht, denn dann ist alles nass und sich in nassen Lacken fletzen ist auch nicht so sexy, außer ihr mögt Wasserspiele.

Der cunnilinguistische Kick schlechthin kann es sein, wenn der Mann es schafft einen kleinen Schluck Champagner in seinem Mundraum zu deponieren, diesen dort auf Körpertemperatur vorzuwärmen, und dann ganz vorsichtig bei seinem Zungenspiel die Schamplippen mit leichten Champagnerperlen zu benetzen. Der leicht prickelnde Champagner und eine filigrane Zungentechnik sind der Hammer auf dem Weg ins Paradies.

Wer als Mann den Champagner eisgekühlt auf die Lippen der Damen tropft wird schnell merken wie sich eine geschlossene Muschel anfühlt. Nicht ausprobieren!

Der Quickie, die Currywurst des Fodporn

Es stimmt natürlich, nicht immer ist Zeit für ein schönes Abendessen und lange Gespräche. Wobei die Mindestbuchungsdauer für ein Escortdate bei zwei Stunden liegen sollte, alles darunter hat wenig mit Escort, aber dafür mehr mit normaler Appartmentprostitution zu tun.

Manchmal ist es auch bei einem Wiedersehen so, dass du schon genau weißt was auf dich zukommt, dann ist es ebenso wie bei der Currywurst in der Mittagspause. Sie muss gut und feurig sein, dann ist zwar schlingen immer noch nicht erlaubt, aber es darf trotzdem schnell und heftig sein.

Lasst es euch schmecken!

Wenn der Liebeskasper dreimal klingelt

Mann liebt Escort, der Liebeskasper

Mein Handy hörte nicht mehr auf zu klingeln, egal ob am frühen Morgen oder zur Lunchzeit. In meinem Mailpostfach stapelten sich die Mails und auch in meinem Briefkasten gab es immer mal wieder eine Überraschung. Blumen am Arbeitsplatz und kleine Geschenke überbracht von DHL, Hermes und UPS. Für manche Frau klingt es wie ein Traum so umworben zu werden, aber wenn du als Escort dafür bezahlt wirst zu gehen und zu schweigen, dann ist ein verliebter Bucher die Hölle auf Erden.

Es ist nie auszuschließen, wenn zwei Menschen sich sexuell näherkommen und gemeinsam schöne Stunden verbringen, dass sich Gefühle einstellen. Gefühle können einen einfach plötzlich überkommen und du wirst sie nicht wieder los, erst einmal.

Trenne dein Privatleben vom Escortjob

Die einfachste Regel als Escort ist es eine strikte Trennung deines echten Lebens vom Escortjob zu praktizieren. Was einfach klingt ist allerdings nicht immer so einfach. Manchmal findest du einen Mann eben gut und der Mann das Escort noch besser. Selbst das Geld im Umschlag kann Männer manchmal nicht davon abhalten sich zu verlieben.

Viele Kolleginnen haben schon längerfristige Arrangements mit einem Mann gehabt. Es gibt sogar Ehen die aus der Beziehung Bucher/Escort entstanden sind. Dies ist allerdings die Ausnahme.

Meist sind es die Männer die sich verlieben und damit beginnt dann der komplizierte Teil einer klassischen Escort-/Bucherbeziehung, denn wenn der Liebeskasper im Mann erwacht gibt es kein zurück mehr.

Der Liebeskasper im Mann

Ein Mann der eine Frau begehrt ist etwas wundervolles und schönes. Ein liebestoller Escortbucher mit Frau, Kind und Reihenhaus eine Katastrophe, wobei auch diese Männer kurzfristig eine romantische Ader an den Tag legen. Warum verliebt sich ein Bucher in ein Escort? Wie ich es oben schon geschrieben habe, weil wir alle nur Menschen sind. Selbst die klare Logik eines Escortdates, also die Abmachung „zahlen, Spaß haben, keine Verpflichtungen“ wird dann hinterfragt.

Wenn so etwas passiert sind auch wir Damen nicht ganz unschuldig, denn irgendwie ist der Kerl an deinen echten Namen gekommen oder er hat deine Adresse herausgefunden. Wenn dies nicht mit schmutzigen Tricks (Verfolgung, Blick in die Handtasche während du schläfst, etc.) passiert, dann wolltest du es für einen kurzen Moment vielleicht zulassen, weil du auch nur eine normale Frau bist und der gut aussehende Typ der dir gerade einen teuflisch guten Orgasmus verschafft hat genau dein Beuteschema ist.

Es ist also passiert und irgendwie werden die Treffen häufiger und die Gespräche intimer und dann kommt der Moment in dem jedes Escort die Reißleine ziehen muss, wenn auf einmal von Liebe, Beziehung und Trennung von seiner Familie die Rede ist. Hier ist Schluß und jeder Bucher sollte dies verstehen, denn es geschieht eigentlich zu ihrem Schutz. Wir Escortfrauen haben uns aus guten Gründen für diesen Beruf entschieden. Die meisten Männer blenden kurzzeitig aus was wir machen und drehen spätestens dann durch, wenn sie es realisieren.

Viele wollen es nicht verstehen und beginnen mit ihrer Stalkerei, denn oft ist es dann nichts anderes. Sie versuchen es mit Geld und immer häufigeren Dates. Irgendwie wollen sie die Frau an sich binden, eine Frau die aber genau das nicht will.

Es gibt natürlich auch Frauen im Escortbusiness die genau diese Situation ausnutzen oder, boshafterweise, herbeiführen.

Wenn der Liebeskasper gemolken wird

Männer die ein Escort buchen sind in den meisten Fällen kein Geldsklave, sondern Männer die Sex ohne Verpflichtung wollen. Oft relativ wohlhabende Männer, was manche Dame in Versuchung bringt. Aus diversen Foren und Erzählungen sind mir Fälle bekannt bei denen der Mann definitiv getäuscht wurde, damit eben Dauerbuchungen und teure Geschenke zu einer festen Einnahmequelle wurden. Bei Damen die mit einer Agentur zusammenarbeiten gehen diese Fälle teilweise bis hin zum Betrug an der Agentur. Die Dame kassiert den vollen Satz für die Zeit die über die Agentur gebucht wurde und dann wird verlängert ohne Agentur, aber auch zum vollen Preis. Der Mann zahlt und ist glücklich, weil er glaubt die Escortdame seines Herzens würde seine Liebe erwidern.

Diese Beziehungen enden oft dann, wenn der Mann sich finanziell fast an den Rand des Abgrunds gebucht hat, es kommen ja oft noch Kosten für Hotel, Essen,Reisen, etc., und er seiner Herzdame offenbart, dass das Konto leer ist. Viele Ladies werden dann zur Eiskönigin und lassen ihren Prinzen wieder in den Schoß der Familie zurückkehren, die dann mit ihm die Suppe auslöffeln darf.

Hier soll es schon zu den unglaublichsten Auseinandersetzungen gekommen sein, bis hin zu Gerichtsverfahren, und ich meine jetzt nicht die Scheidung von der betrogenen Ehefrau.

Es ist manchmal sehr verführerisch einen Mann an seiner Seite zu haben der offenbar gut betucht ist und für seine Herzdame alles tut, aber wer den Job mit Moral macht wird irgendwann kein Geld mehr nehmen, wenn die Gefühle echt sind, ansonsten bleibt es ein Job.

Böses Ende

Beziehungen zwischen Escorts und Buchern enden meistens nicht gut. Dabei geht es gar nicht immer um finanzielle Aspekte, sondern auch nur um Gefühle und verletzte Seelen. Wie bei jeder Beziehung ist irgendwann das Thema Monogamie auf dem Tisch. Männer können nicht dauerhaft mit einer Frau zusammenleben die mit anderen Männern für Geld schläft. Dieser Zustand kratzt am Selbstwertgefühl des Mannes und macht ihn irgendwann depressiv.

Bei den Escorts endet es meistens damit, dass die Jungs irgendwann aufwachen und ihnen klar wird was es bedeutet, wenn sie jetzt ihr ganzes Leben für eine Prostituierte umkrempeln. Dann liegt irgendwann der letzte Umschlag auf dem Küchentisch, nur ohne Geld aber mit lieben Worten zum Abschied.

In beiden Fällen werden Menschen verletzt und ihr Misstrauen gegenüber Beziehungen wird größer. Aus diesem Grund: Sex mit Escort ist wunderbar, Sex mit Buchern ist wunderbar, aber seht euch nie wieder wenn da plötzlich mehr ist als guter Sex und ein paar schöne Gespräche, bei der A nicht wirklich weiß wer B wirklich ist.

In meiner Lieblings-CallGirl-TV-Serie wird dieses Thema übrigens sehr schön beleuchtet, schaut mal rein!

Oh Nein! Unser Kind ist eine Hure

Wenn die Eltern wissen, dass Du dein Geld als Hure verdienst

Meine Eltern sind sehr stolz auf mein abgeschlossenes Jurastudium, meinen Job als Juristin und auf meinen Bruder und seine zwei Kinder im norddeutschen Reihenhaus. Weniger stolz sind sie darüber, dass ich noch keine zwei Kinder und kein Reihenhaus habe, dafür würde ich einen festen Partner benötigen, aber den gibt es eben nicht so schnell für eine erfolgreiche und unabhängige Frau.

Überhaupt nicht stolz sind meine Eltern über mein Hobby als Escort, oder um es mit ihren Worten zu sagen „Unser Kind ist eine Hure, was haben wir falsch gemacht?“

Wie es rauskam

Manche jungen Frauen lassen sich nackt für den Playboy fotografieren und erzählen es ihren Eltern erst dann, wenn das Männermagazin am Kios liegt, weil sie sich eiegntlich dafür schämen diese Bilder gemacht zu haben. Es soll Väter geben die ihre erwachsenen Töchter im Playboy das erste Mal nackt gesehen haben. Die meisten von ihnen sollen stolz wie Oskar sein, aber viele geben es auch nicht zu, denn sich einfach nackt ausziehen, und damit von jedem der sich so ein Heft kaufen kann, begaffen lassen zu können ist ein moralisches Problem.

Die Feststellung das ein Kind als Prostituierte arbeitet ist ein noch viel größeres moralisches Problem. Wie haben meine Eltern erfahren was ich mache und hat es sie interessiert warum ich es mache. Wie sie es erfahren haben ist meiner Faulheit zu verdanken. Zudem auch noch meiner Abneigung bestimmte Dinge zu verbergen.

Hat es meine Eltern interessiert warum ich für Geld mit Männern schlafe? Eher weniger, denn die Tatsache alleine ist schon schlimm genug und wenn dann machen Frauen es aus Geldnot oder weil sie als Kind von ihrem Vater sexuell missbraucht wurden. Beides kann ich für mich verneinen und für viele Kolleginnen sind dies wohl auch nicht die Gründe warum sie als Escort arbeiten.

Meine Mutter fand es heraus, weil ich sie gebeten hatte, sich etwas Geld aus meiner „Spardose“ in der Küche zu nehmen. In dieser Spardose befanden sich von einem letzten Date einige etwas größere Scheine und daneben lag mein kleines Kassenbuch. Wie Mütter nun einmal sind, nämlich mit einer gewissen Neugier versehen, schaute sie in das Buch. Dann herrschte erst einmal längeres Schweigen, was mir nicht sofort auffiel. Meine Mutter zog los und meinte sie komme gleich mit den Erledigungen wieder.

Nach zwei Stunden fiel mir auf, dass meine Mutter für ein paar Erledigungen im Supermarkt etwas lange brauchte. An ihr Handy ging sie nicht, da ich auch zu einem Termin musste, machte ich mich auf den Weg und fand meine Mutter in einem kleinen Café bei mir um die Ecke. Sie schaute auf die Strasse und sah verheult aus. ich setze mich zu ihr an den Tisch und fragte was los sei.

Wieder kamen ihr Tränen und dann fragte sie mich ganz direkt ob ich für Geld mit Männern schlafen würde. Ob ihre Tochter eine Nutte sei, ob sie das verdient hätte und warum ich das machen würde.

Meine Mutter hatte schlicht und einfach aus den wenigen Kassenbuchnotizen die richtigen Schlüsse gezogen. Namen von Männern, versehen mit einem Datum und einer Uhrzeit und einem Geldbetrag sprechen eine eindeutige Sprache, auch wenn es nur wenige Einträge sind.

Zuerst einmal zahlte ich die zwei Schnäpse und den Kaffee meiner Mutter, dann sagte ich meinen Termin ab und ging mit ihr nach Hause. Wohin sie zuerst nicht wollte, da sie dachte ich würde auch dort meinem Nuttengeschäft nachgehen.

Der Tag wurde lang und ich musste viele Tränen meiner Mutter wegwischen bis sie einigermaßen verstand was ich da tat und warum. Sie verstand es, aber sie würde es nie akzeptieren, darüber bin ich mir sofort im Klaren gewesen. Sie dachte ich hätte Geldsorgen und sie würden mir helfen können, aber ich musste alle Gründe die ihr einfielen verneinen.

Spaß ist für meine Mutter kein Grund gewesen. Sie habe auch nicht immer ein erfülltes Sexleben gehabt und mein Vater sei auch nicht gerade eine Sexkanone (Dinge die ich nicht hören wollte), aber deshalb sei sie nicht mit einem anderen Mann ins Bett gegangen und schon gar nicht für Geld.

Mein Vater

Nach dem meine Mutter und ich uns zwei Tage lang ausgesprochen hatten, und somit unser gemeinsames Wochenende in Frankfurt ein sehr monothematisches Wochenende war, musste sie wieder zurück zu meinem Vater ins Reihenhaus nach Norddeutschland. Sie müsse es ihm sagen hatte sie mir gesagt und sie tat es auch.

Was genau bei meinen Eltern im Reihenhaus passiert ist, als er es erfahren hatte, habe ich nie herausgefunden. Mein Vater sprach erst einmal zwei Monate nicht mit mir, dann rief er an und meldete einen Besuch an. Ein Nein würde er nicht akzeptieren, ich solle alle Termine absagen, vor allem wenn ich an diesem Tag einen Nuttentermin habe.



Ich bin eine selbstständige Frau und dennoch hatte ich die Hosen ziemlich voll als er vor der Tür stand. Ein Strauß Blumen in der Hand und eine Flasche Sekt im Arm. „So etwas bekommst du von deinen Freiern wohl eher nicht“, mit diesen Worten begrüßte er mich.

Es wurde ein langer Tag. Ein Tag an dem ich ihm erklärte warum ich keine Nutte bin, sondern wenn dann eine Hure. Warum Escort und Strassenstrich meilenweit voneinander entfernt sind und ich keinen Zuhälter habe der mich regelmäßig schlägt und mich um mein Geld betrügt.

Es wäre gelogen, wenn mein Vater akzeptieren würde was ich mache, aber er nimmt es hin und er spricht mit mir. Er will nichts über das Thema hören und verlangt auch von mir nicht darüber zu sprechen. Meine Mutter ist da anders. Manchmal will sie wissen wie ein Date gewesen ist, wenn sie weiß das ich einen Escorttermin habe. Sie findet es teilweise aufregend, vor allen nachdem sie verstanden hat was und warum ich es mache.

Hure oder Schlampe

Meinen Vater habe ich einmal gefragt, ob es einen Unterschied machen würde, wenn ich mit vielen Männern schlafen würde, dafür dann aber kein Geld nehmen würde.

Es gab natürlich einen Unterschied. Würde ich mit vielen Männern schlafen ohne finanziellen Hintergrund, dann sei ich eben eine Schlampe. So bin ich die Hure für ihn.

Huren haben übrigens keine Chance auf ein intaktes Familienleben und aus diesem Grund hat sich mein Vater davon verabschiedet jemals Opa, von einem Kind von mir, zu werden.

Schmerzende Wahrheit

Meine Eltern wissen was ich mache. Meine Mutter kann damit, auch wegen ihrer Neugier, damit leben und umgehen. Mein Vater ist enttäuscht und spielt der Familie und mir etwas vor. Die Wahrheit ist schmerzhaft, aber meine Eltern auf Dauer zu belügen würde wohl noch mehr schmerzen.

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Germanys next Topescort

Ob Topmodel oder Topescort, beide müssen immer gut aussehen.

Gestern Abend hat Heidi Klum in Begleitung ihrer beiden Modellehrer Thomas Hayo und Michael Michalsky die hübsche Kim zum neuen deutschen Topmodel auserkoren. Zugegeben die Kim ist eine ganz hübsche, aber sie ist irgendwie auch ein bissl gewöhnlich. Fata ist da ein ganz anderes Kaliber gewesen und auch die Tochter von Mathieu Carrière, einem der überheblichsten Dackel die ich kenne, Elena hatte deutlich mehr Erotik und Sex in ihrem Walk in den „erotischen Klamotten“ als die Siegerin. Darum soll es aber hier aber nicht gehen, denn hier geht es um Escorts und nicht um Topmodels, wobei beide viel gemeinsam haben.

Fast jede der jungen Frauen die ich in der elften Staffel gesehen habe, hätte auch als Escort arbeiten können.

Models prostituieren sich auch

Sehen wir es doch einmal ganz pragmatisch. Escorts verkaufen ihren Körper für Geld und Models ebenfalls. Gefühlt hat ein High-Class-Escort mehr Einfluß auf den nächsten (Blow)Job als ein Topmodel. Beim Escorting ist klar worum es geht: Geld gegen Sex. Männer bekommen ihr Ego aufgepimpt und zahlen dafür. Die Frauen bieten sich den Männern an und alles findet in abgestimmten Grenzen statt. Sehe ich mir GNTM an, dann frage ich mich wer den schlechteren Job hat. Die Mädels die auf dem Weg zur Modelkarriere auch Dinge machen müssen, die sie nicht so gut finden, oder Escorts die sich nicht die Haare abschneiden lassen müssen, damit die Mutter des Hauses es alles gut findet.

Nehmen wir Stefanie Giesinger, auch ein GNTM-Star, was muss sie machen um Aufmerksamkeit zu bekommen? Blank ziehen und sich ihre Nippel für Instagram abdecken lassen, damit ja kein Tugendwächter in den Staaten in Ohnmacht fällt weil eine Frau ihre Brüste zeigt.

Shot by @linatesch 🍋 So in love with her work 😍🙏🏽

Ein von Stefanie Giesinger (@stefaniegiesinger) gepostetes Foto am

Wunderschönes Bild von der süßen Maus, aber damit würde sie auch auf jeder Escortwebseite für sich werben können.

Zurück dazu wer es besser hat, ein Topmodel oder ein Highclass-Escort. Beide sind sicherlich in ähnlichen Gehaltsbereichen unterwegs. Die größere Freiheit bringt für mich der Job als Escort mit. Ich wähle die Männer aus und kann mich sogar verwöhnen lassen. Als Tomodel stehe ich, wie als Escort auch, in einem gnadenlosen Wettbewerb. Hübsche Frauen die ihre Körper verkaufen gibt es genügend auf der Welt, ob auf dem Catwalk oder auf der Bettkante.

Escorts reisen viel, Models auch. Escorts haben viel Sex, Models wohl ab und an auch, aber, und hier sehe ich einen Unterschied, ob der immer so ganz ohne Druck stattfindet. Wie ist es denn schon in der Show mit den Nachwuchsmodels. Gestern Abend mussten sich die beiden Mädchen von irgendeinem Typen während ihrer Fotoaufnahmen betatschen lassen. Finde ich blöd und unnötig, als Teil eines Rollenspiels von mir aus, aber so. No Go!

Fata und Elena C. können jetzt befreit durchstarten, ihr Leben und den Kauf einer Einbauküche in die Hand nehmen. Vielleicht gibt es auch Angebote von charmanten Herren die sich einmal mit einer der GNTM-Teilnehmerinnen als Begleiterin sehen lassen wollen. Klassisches Dinnerdate, anstatt Catwalkshow und Besetzungscouch.

Topmodel-Escorts, was ist es euch wert Jungs?

Für die Männer die hier mitlesen, aber selten was sagen. Kommentieren und sich aus der Deckung wagen ist eher so ein Frauending, an dieser Stelle einmal ein Danke an die Kommentatorinnen und Mailschreiberinnen. Zurück zu euch Männern: Würdet ihr für eine Nacht mit einem Topmodel, egal ob von GNTM, die ihre Dienste als Escort anbietet, mehr zahlen als für ein normales Escortdate?

Ich bin gespannt.

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Escorts sind alles sexsüchtige kranke Weiber

Sind Escorts sexsüchtige und kranke Weiber?

Der hatte gesessen. Ein Satz wie aus einer Pistole direkt ins Gesicht. „Du bist doch krank, ein krankes sexsüchtiges Weib!“ Mit diesem Satz hatte eine alte Freundin darauf reagiert, als sie erfahren hat was ich in meiner Freizeit so mache.

Im Zuge dieser Aussage knallte sie mir dann gleich noch ein paar Nettigkeiten um die Ohren und meldete sich nie wieder. Brauche ich diese Freundin, fragte ich mich dann. Eine klare Antwort fiel mir erst schwer, aber dann kam sie mit einer klaren Eindeutigkeit. Ich brauche solche Menschen, die mich belasten, nicht in meinem Umfeld.

Sind wir sexsüchtig?

Frau macht sich dann doch ein paar Gedanken nach einem solchen Satz. Bin ich sexsüchtig, mache ich deswegen Escort als Hobby, damit meine Sucht befriedigt wird und ich davon profitiere. Im Netz bin ich auf einen Artikel aufmerksam geworden in dem eine Escortlady über dieses Thema spricht:

„Ich wollte mehr Sex, als ich tatsächlich hatte. Ich habe gern einmal am Tag Sex, gerne auch zweimal. Aber ständig in Klubs zu gehen, das war mir zu anstrengend. Dann unterhält man sich stundenlang und am Ende passt es doch nicht.“

Auch bei ihr gibt es einen starken Drang nach sexueller Befriedigung, aber ich würde sie und mich nicht als sexsüchtig einstufen. Sexsucht ist eine Krankheit und kann bei Männern, viel mehr als bei Frauen, auch den wirtschaftlichen Ruin bedeuten. Während Frauen rein theoretisch viel mehr Möglichkeiten haben ein starkes sexuelles Verlagen in goldene Münze zu wandeln, ist es bei Männern umgekehrt. Sie müssen für einen extrem starken Drang nach häufigem Sex oft zahlen, wenn die eigene Partnerin den Rhythmus des Partners nicht mitgehen kann, oder will.

Frauen die als Escort arbeiten haben sicherlich eine positivere Einstellung zum Sex als Frauen die es bevorzugen in einer festen Partnerschaft, ohne Eskapden in Clubs und/oder bei Swingerpartys, zu leben.

Also ein klares Nein, Escorts sind nicht sexsüchtig. Krank sind wir auch nicht, nur weil wir gerne mit anderen Männern Sex haben. Es ist ein innerer Antrieb der uns Sexualität und Erotik intensiver und vielfältiger erleben lässt.

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Partnerschaft & Escort sein, geht das?

Kann eine Escortdame eine feste Partnerschaft haben

Hast du einen Partner, diese Frage hat mir vor zwei Tagen eine Leserin gestellt. Neugierig wollte sie wissen wie ich, wenn ich die Frage mit Ja beantworten würde, damit umgehe.

Persönlich kommen für mich zwei Dinge zusammen. In meinen richtigen Job bin ich sehr viel unterwegs, außerdem habe ich mich für eine Karriere in einem großen Unternehmen entschieden. Dies ist auch heute noch für Frauen ein Beziehungskiller, denn irgendwann möchten Männer ein Kind und eine Frau die das Kind großzieht. Dieses klassische Rollenmodell weicht zwar langsam auf, aber dennoch sind Kind und Karriere schwierig unter einen Hut zu bringen. Vielleicht ist es aber auch nur eine gute Ausrede für mich, damit ich meinem Lebensstil treu bleiben kann.

Dann habe ich ein Hobby bei dem ich regelmäßig mit unterschiedlichen Männern schlafe, ein Umstand der keinem Mann besonders gut gefällt. Mir sind persönlich einige Beziehungen von Escortdamen bekannt die eine glückliche und stabile Beziehung führen. Es gibt Ladies die haben sogar Kinder, für mich ein No-Go, denn wie soll ich es meinem Kind irgendwann erklären. Wie soll ich einem Kind erklären, dass Mama mit unterschiedlichen Männern schläft und auch noch Papa lieb hat. Vielleicht ist dies auch nur eine Ausrede für mich, aber eine bequeme und moralische dazu.

Partner die es anmacht

Partner habe und hatte ich immer wieder. Die meisten wussten von meiner Tätigkeit in den Betten der Hotels dieser Welt, einige hat es sogar regelrecht angemacht. Diese Männer hätten ebenso gut Bucher sein können, denn die Beziehungen mit ihnen hat fast etwas von einem Dauerarragement, bei dem ich mir ab und an noch einmal einen anderen Mann ins Bett holen konnte. Diese Beziehungen gingen nie lange, vor allem weil diese Männer in einer gewissen Form für mich auch gestört gewesen sind, denn welcher Mann findet es wirklich erregend, wenn seine Frau gerade frisch vom Date kommt.

Schwieriger sind die Beziehungen gewesen bei denen der Mann und ich versuchten eine ernsthafte und dauerhafte Gemeinschaft aufzubauen. Meistens habe ich in dieser Zeit meine Verabredungen stark eingeschränkt, trotzdem habe ich es nie ganz gelassen, denn ich mag es und es gehört zu mir.

Meine längste Beziehung mit einem Mann dauerte drei Jahre. Drei Jahre in denen ich den Mann den ich geliebt habe, und wohl noch liebe, sehr gequält habe. Zuerst dachte ich, dass er sehr gut damit klarkommt, aber irgendwann wurde mir klar wie sehr er leidet.

Partner die am Rad drehen

Mir sind einige Erlebnisse in keiner guten Erinnerung, sie lösen bei mir regelrechte seelische Schmerzen aus. Jan, nennen wir ihn einmal so, wusste von einem Date mit einem Kunden in einem Hotel in Bremen. Er wusste wie lange ich diesen Mann treffe und das ich vorhatte noch am selben Abend in meine damalige Wohnung nach Hamburg zurückzukehren.

Jan hatte zu diesem Zeitpunkt seinen Lebensmittelpunkt in München und wartete sehnsüchtig darauf, dass ich mich bei ihm melde. Mein Date hatte länger gedauert und ich musste mich beeilen, damit ich den letzten IC nach HH bekommen würde. Zu dieser Zeit lag mein Führerschein gerade bei der Polizei, da ich es mit der Geschwindigkeit etwas übertrieben hatte.

Im IC sitzend explodierte mein Handy. Jan hatte über 40 Nachrichten geschickt. Es dauerte fast die ganze Fahrt ihn wieder zu beruhigen. In seinem Kopf hatten sich in den vier Stunden des Dates wahre Horrorstorys aufgebaut. Er saß da in seiner Wohnung in München und starb vor Angst um mich. Seine Gefühle schwankten an diesem Abend zwischen Ekel und dem Wunsch mich fest in den Arm zu nehmen. Er musste mir Vertrauen und ich versuchte ihn aufzubauen, aber diese Angst um mich hat ihn nie losgelassen, es hat ihn aufgefressen und fast, wir haben beide die Reißleine gezogen, in den Wahnsinn getrieben.

Einmal hatte ich die Idee mit Jan über ein Wochenende nach Frankfurt zu fahren, als ich dort noch nicht dauerhaft wohnte. Wir quartieren uns in der Villa Kennedy ein und hatten ein tolles Wochenende vor uns. Die Bombe platze am Samstagmorgen beim Frühstück. Wir hatten uns gerade einen schönen Platz gesucht, da grinste mich vom Nachbartisch ein Mann an, in Begleitung einer sehr netten und attraktiven Dame. Der Mann, einer meiner Stammkunden, hatte sich was Nettes zum Spielen übers Wochenende eingeladen, so nannte er sie ein paar Minuten später als er sich zu mir ans Buffet gestellt hatte.

Breit grinsend fragte er mich, wer denn mein Begleiter sei und ob ich und er nicht Lust auf einen flotten Vierer hätten. Jan bekam die letzten Fetzen des Gesprächs leider mit und unser Wochenende zerbarst wie eine Seifenblase. Nicht weil er es unmöglich fand, dass mich ein Bucher anspricht, sondern weil ich es sofort verneint hatte. In seinem Kopf hatte die Sexfantasiemaschine alle Räder angeworfen und er wurde richtig böse, weil er meinte um eine einmalige sexuelle Erfahrung betrogen worden zu sein. Meine Argumente, dass ich meinen festen Partner nicht mit einem Bucher teilen wolle, konnte und wollte er nicht verstehen.

Zusätzlich wollte er plötzlich wissen was ich denn alles schon mit diesem Herren gemacht hätte. Ein Tabuthema, denn ich will über diese Dinge nicht zuhause sprechen. Sie würden einen Partner dauerhaft nur verletzen, oder würdet ihr eurem festen Partner erzählen was ihr mit anderen Männer im Bett erlebt. Klar, bei mir wäre das ein bisschen so wie wenn Frau nach Hause kommt und vom Bürojob erzählt, aber den habe ich auch noch und diesen Alltag teile ich gerne mit meinem Partner.

Partnerschaft und Escort sind zwei Dinge die nicht gut miteinander harmonieren, außer euer Partner ist ein totaler Cuckold.

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Darm Alarm beim Escort-Date

Nicht immer geht alles glatt bei Escort-Date.

Bei einem Escort-Date sind die meisten daran beteiligten Protagonisten daran interessiert in einem möglichst guten Licht zu erscheinen. Zu allererst natürlich das Escort, denn ein ordentliches Auftreten ist das A & O in diesem Job. Der Bucher versucht natürlich auch immer gut auzusehen, auch wenn das modische Geschick mancher Männer dies teilweise ordentlich nach hinten losgehen lässt. Um Kleidungs-/ und Stilfragen geht es aber nicht, denn ich wurde von einer Leserin gefragt, was ich mache, wenn es mir nicht gut geht, bzw. einem Bucher.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Es gibt Tage und Wochen im Jahr da hustet und schnieft jeder vor sich hin, so lange ich nicht ansteckend bin habe ich auch schon in Absprache mit meinen Kunden Datetermine wahrgenommen und mir bisweilen auch schon die ein oder andere Erkältung von einem Herren mitgenommen. Für manche Bucher ist ein Escortdate fest eingeplant und einfach im Terminkalender, egal was da gerade alles im Hals-/Rachenraum vor sich geht. Für mich ein klarer Grund auch einmal ein Date abzubrechen, denn Sex und Erotik bei Dauerhusten und laufender Nase sind für mich kein Fetisch dem ich gerne nachgehen möchte. Wer richtig krank ist, ist krank und sollte sich auskurieren, aber nicht bezahlte Sexdates absolvieren.

Laktose, Gluten und der nervöse Magen

Ein anderes Feld ist das Thema Lebensmittelunverträglichkeit. Immer mehr Menschen vertragen Lebensmittel nicht mehr oder essen bestimmte Dinge einfach nicht. Ein Lunch oder ein Dinner mit einem Vegetarier oder Veganer ist für mich kein besonderes Vergnügen, denn ich liebe Fleisch, aber dies gehört hier jetzt nicht hin.

Bei einem Date mit dem Programmpunkt Essen frage ich den Herren meist vorher, ob es bestimmte Dinge gibt auf die ich bei der Restaurantauswahl achten soll, zumindest dann wenn mir dieser Part überlassen wird. Dabei kommen dann auch die Unverträglichkeiten zur Sprache. Wenn frau es weiß, dann kann meist nichts schiefgehen.

Manchmal kommt es allerdings vor, dass es nun dennoch im Magen grummelt, weil vielleicht doch richtige Milch verarbeitet wurde und keine laktosefreie, dann wird ein Escort-Date, wie jedes andere Date auch, schon einmal ungemütlich.

Es ist nicht zu verhindern, dass es plötzlich im Magen-Darm-Bereich nach einem Essen zu merkwürdigen Reaktionen kommt. Am besten ist der offene Umgang damit, wenn es einem nicht gut geht im Magen oder eben der Darm Alarm macht, dann sollte diese Information an die Escortdame auch entsprechend lauten, dass es einem gerade nicht gut geht, aus diesem und jenen Grund. Alle anderen Vermutungen könnten und sollten zu einem Abbruch des Dates führen, denn niemand möchte eine Magen-Darm-Infektion bekommen. Da gelungene Erotik auch viel mit Reinlichkeit im Zusammenhang steht, sollte es hier bei Erkrankungen in diesem Bereich kein Pardon geben.

Schlimmer ist die Abteilung nervöser Magen. Endlich ist das erhoffte Date gekommen und dann schlägt der Magen zu. Persönlich glaube ich ganz oft an schlechtes Gewissen, wenn es dann so plötzlich rumort und tost. Für mich auch ein Grund das Date eher mit einem Essen ausklingen zu lassen, anstatt mir das Geklucker im Bett anzuhören.

Wenn es dann aber doch passiert, also zum Beispiel bei einem Overnight, dann bleibt auch nur der offene und ehrliche Umgang mit dem Thema. Gerade in einem Hotelzimmer, mit den immer merkwürdiger angeordneten Toiletten, ist es teilweise kaum unumgänglich auch nicht gewünschte Geräusche zu hören. Alles keine schönen Dinge, aber auch nur menschlich. Für mich galt immer die Regel offen reagieren, mit dem Gast sprechen. Glücklicherweise ist es mir noch nicht passiert, aber ich habe auch schon einmal die halbe Nacht in einem Florenzer Hotel mit einem Hörbuch verbracht, weil es meinem Wochenende-Date nicht gut ging. Wir mussten sogar früher abreisen.

Es gibt eben nicht nur die bunten und schönen Seiten beim Escort, sondern auch viele Dinge die sehr menschlich sind, denn Escort hat viel mit Mensch sein zu tun, oder etwa nicht?