Warum Männer beim Paysex viel besser entspannen können

Ibizia, es sind gerade 23 Grad und ich habe mit meiner Kollegin ein paar Runden im Meer gedreht. Gleich geht es wieder in muffige Meetingräume, aber bis dahin surfe ich noch ein wenig auf der Terrasse im Netz und sehe bei Edition F ging es gestern auch um SugarBabes. Das Thema ist ja nach Escort die zweite große Welle in Sachen Paysex, der halbwegs gesellschaftstauglich ist.  Wobei es keine Neuigkeit ist, dass sich gerade Studentinnen in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten immer öfter prostituieren, in Frankreich wurde das Thema bereits 2008 sehr stark diskutiert, als bekannt wurde, dass sich bis zu 40.000 Studentinnen in Frankreich als Huren verdingen um ihr Leben zu finanzieren. Der Spiegel titelte damals Studentenjob Hure: Auf der Uni dank Liebeslohn.




Die Literatur und vor allem der Film der letzten 20 Jahre hat sich ebenfalls mit immer größerer Hingabe diesem Thema gewidmet. Bei Amazon finden sich dazu ein paar gute Serien und Dokus, wer sich einmal in das Thema reinvisualisieren möchte, der sollte sich vor allem die Serie „The Girlfriend Experience“ ansehen.

Entspannen Männer bei Huren besser?

Wer sich mit dem Thema ernsthaft beschäftigt, der wird auch um die eine Frage nicht herumkommen die immer mit der Inanspruchnahme von Escorts, SugarBabes oder einer Hure in einem Laufhaus, Club oder auf der Strasse einhergeht. Warum machen Männer das?

Nach einigen Jahren in diesem Umfeld des bezahlten Sex, wenn auch nur als Kleinstgewerbetreibende :-), gibt es für mich vor allem einen Grund: Sie können besser entspannen. Sie werden ruhiger, der Druck im Job lässt nach, die Verpflichtungen verflüchtigen sich.

sex im bettSicher, eigentlich ist dafür die Familie gedacht. Abschalten und runterkommen, sich wohl fühlen. Nur diese Welt, eine die uns Don Draper in Mad Man vorgeführt hat, in der ein Mann nach Hause kommt und das Weibchen hat geputzt und gekocht, die gibt es doch kaum noch.

In den meisten Beziehungen müssen beide Partner arbeiten, weil die Kostenseite uns gar keine andere Chance mehr lässt. Aus diesem Grund boomt doch auch geradezu die Grauzone der Hobbyhuren und Muttiescorts, weil irgendwie die hungrigen Mäuler gestopft werden müssen. Selbst bei Kunden mit sehr guten Jobs und einem guten Einkommen kann es aufgrund von Haus, Auto, Urlaub, Pony für die Kids, also dem angemessenen Lebensstil für die Position die der Mann in seiner Firma hat, auch mal knapp werden. Wenn es nicht das Geld ist, dann der umgedrehte Spieß: Die Verpflichtungen, die Schule der Kinder, der Reitverein, Mamas Yoga und am Abend sind alle platt und gehen zum Italiener um die Ecke, danach ist keine Zeit mehr für die Ruhe und/oder eben die fünf Minuten Geilheit die mal raus müssen. Stattdessen wird auf Geschäftsreisen in die Decke gewichst. Wenn das nicht mehr reicht, dann kommt die Zeit des Paysex.

Egal ob es die eine oder die andere Situation ist, irgendwann ist bei den meisten Männern die ich kennengelernt habe, oder von denen ich es weiß das sie Geld für Sex zahlen, der Kragen geplatzt. Sie wollten mal wieder runterkommen, der eine musste dafür heimlich sparen, der andere nur irgendwie Geld vom Konto abzweigen, welches die geliebte Ehefrau überwacht. Ein Besuch, ein Date bei einem Escort ist für manche Männer eine innere Befreiung, ein Durchatmen vom Alltag.

Keine Fragen zum Job, nichts zur Karriere oder Probleme der Kinder in der Schule, es geht beim Paysex nur um den Sex. Wobei die meisten danach auch mit uns Escorts über Frau, Job & Kinder reden wollen, aber dann eben entspannt.

Es geht um Sex und nicht den Job

Einmal wieder geil sein dürfen, gierig um den BlowJob bitten, der dann auch geboten wird. Die Phantasie mal Wirklichkeit werden lassen, oder den Fetisch den die Ehefrau noch als Studentin und Nichtmutti auch geil fand und der sie jetzt abstößt, mal wieder ausleben.

Lass ihn dich mal wieder fesseln

Lass ihn dich mal wieder fesseln

Es geht ums Wünsche erfüllen, so weit es geht. Der Mann zahlt, die Hure macht. Mit diesem einfachen Prinzip ist erklärt, warum Männer beim Paysex entspannen können. Sie sind der Hahn und dürfen es auch sein. Danach geht es wieder raus in den Alltagskampf, aber eben gestärkt mit einem Schuß Geilheit.




Die meisten Männer wollen noch nicht einmal „schlimme“ Sachen, manche wollen in den Arm genommen werden und einfach dort liegen. Ruhe für ein paar Minuten nach dem die Anspannung raus ist. Eine Kollegin aus Köln hat mir mal erzählt, dass sie bei manchen Kunden in den ersten zwei Minuten erfasst was Sache ist und dann oft zum Erste-Hilfe-Blow-Job übergeht. Schnelltest auf Hygiene und dann geht es los, danach löst sich die Anspannung der meisten „Patienten“ und das restliche Date wird zu einer runden Sache bei der beide Beteiligten etwas davon haben.

Mein Tipp an die Mädels

Mir ist klar, dass viele Frauen nach einem harten Tag im Job oder als Hausfrau keine Lust mehr haben sich in eine sinnliche Sirene zu verwandeln. Hier liegt der erste Fehler, denn euer Kerl will keine großartige Verwandlung, aber er möchte mit euch Sex haben, so wie früher. Auf dem Küchentisch, im Bad, ein schneller Fick in der Gartenhütte. Die kleinen Freuden des Sexalltags genießen. Macht euch nicht immer einen zu großen Kopf um das wie, sondern macht einfach und lasst euch auch mal wieder gehen. Einfach Spaß haben. Dann entspannt er bei euch und ist happy. Für die Haushaltskasse bleibt dann auch mehr übrig.

Veröffentlicht von Champusgirl

Lebenslustige Berlinerin mit der Hometown Frankfurt. Beruflich in der Tourismusbranche unterwegs und als Escortdame eine Männersammlerin. Champagner mag ich wie kein zweites Getränk. ich liebe Reisen, intelligente Männer und gutes Essen (mehr als ein Salatblatt).

2 Kommentare

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