Vater, Hure, Kind

Wäre mir im Leben der richtige Mann über den Weg gelaufen, dann hätte ich heute wohl Kinder. Hätte ich Kinder, dann würde ich vielleicht meinem Lieblingshobby als Escort nicht nachgehen, denn ich finde eine Familie und ein Leben als Prostituierte sind zwei Dinge die nicht besonders gut miteinander harmonieren.

Es gibt Frauen im Paysex die ich kennengelernt habe, die sich dieser Herausforderung stellen. Von einer dieser Frauen möchte ich euch erzählen.

Katja: Hure und Mutter


Es wird oft davon gesprochen, dass Prostitution unter Zwang stattfindet, in manchen Fällen ist dies so. Katja hatte ihre Karriere als Hobbyhure begonnen, weil sie Spaß daran hatte mit anderen Männern zu schlafen. Drei bis vier Dates im Monat, mehr nicht. Andreas und sie brauchten dieses Geld nicht, denn sein Betrieb lief gut und für Katja hätte es keinen Anlass gegeben sich als Prostituierte etwas dazu zuverdienen. Für Katja hatte ihr kleines Hobby noch einen anderen Effekt, sie bekam die Befriedigung, die es im heimischen Schlafzimmer nicht gab. Andreas gab sich Mühe, aber er hatte große Probleme mit seiner Errektion. Andreas hatte mit Katjas Hobby keine Schwierigkeiten.

Katja und Andreas ganzes Glück hieß Nele und hielt die kleine Familie beisammen. Für Katja ist Nele immer der Grund gewesen ihre Hobbyhurerei nicht auszudehenen, denn noch lag Nele im Kinderbettchen und nuckelte am Daumen, aber sie würde ein junges Mädchen werden, dann ein neugieriger Teenager und spätestens dann wäre es Katja kaum möglich ihr Geheimnis zu bewahren.

Nele muss ungefähr drei Jahre alt gewesen sein, da änderte sich alles. Andreas verlor einen großen Auftrag, seine Firma konnte die Mitarbeiter nicht mehr zahlen und innerhalb weniger Monate musste Katja immer öfter eine Verabredung treffen, damit genügend Geld auf dem Konto für den Haushalt und die Versicherungen übrigblieb. Katja fand am Anfnag immer noch gefallen daran, aber mit der Insolvenz der eigenen Firma begann ihre Rolle als Hauptversorgerin der Familie. Sie arbeitete tagsüber wieder im Büro und in der Nacht als Liz, die erotische Gefährtin für den gepflegten Herren.

Katja unterlag kurzzeitig dem Zwang als Prostituierte zu arbeiten, wenn sie nicht durch die Insolvenz der Firma in die Privatinsolvenz abrutchen wollten. Dieser Zwang nahm ihr zum großen Teil die Freunde, denn sie konnte nicht mehr ganz so wählerisch sein wie früher und musste auch mit Männern schlafen die ihr nicht ganz so lagen.

Diese Krise ging vorüber, Andreas konnte bald wieder mit seiner Arbeit genügend Geld nach Hause bringen und Katja wurde nun die Liz die sie gerne sein wollte. Ihr Bürojob machte Spaß und in der Nacht hate sie auch wieder Freude am Leben.

Nur Nele, die wurde älter und fragte öfter warum die Mama denn am Abend nicht da ist.




Da Katja schon immer gerne fotografiert hatte, entstand für Nele eine ganz neue Mama. Katja die Fotografin, die ab und zu auch mal ein paar Tage nicht zuhause sein konnte, weil ein Kunde die Mama für einen längeren Zeitraum als Fotografin gebucht hatte. nele konnte damit gut leben, im Kindergarten und in der Schula klang die Geschichte auch plausibel, so glaubten alle im kleinen Dorf an die Geschichte.

Andreas konnte mit der Konstellation immer noch gut leben, statt Vater, Mutter, Kind hieß es bei ihnen eben Vater, Hure, Kind.

Katja gelang es irgendwann sogar das Legende mit der Wahrheit zu verbinden, denn mancher Kunde stand auf Bilder als Erinnerung und so wurde Liz nicht nur als Escort, sondern auch als erotische Fotografin gebucht.

Es hätte alles so schön sein können, wenn nicht irgendwann das Internet immer wichtiger für die Kundenaqkuise geworden wäre. Da Nele im Gleischschritt mit dem Internet immer älter wurde, und auch immer neugieriger auf das was Mama macht, war es eine Frage der Zeit bis die Bombe platzte.

Symbolbild: Glückliche Familie

Symbolbild: Glückliche Familie

Richtig geplatzt ist die Bombe nie, denn Katja nahm sich Nele mit 15 zur Seite und sprach mit ihr darüber was sie tut und warum sie es rgelmäßig macht, und vor allem warum es ihr Spaß macht. Nele reagierte nicht so wie Katja und Andreas es sich gewünscht hätten. Zu Beginn wollte Nele ausziehen und in ein Internat, sie wollte einen regelmäßigen AIDS-Test ihrer Mutter, usw.

Nach vierzehn Tagen setzte die Vernunft und das Verständnis ein. Nele akzeptierte den Nebenjob ihrer Mutter und für Katja begann eine neue Zeit, denn nun musste sie nicht mehr Lügen und in ihrem Kopf begann die Zeit in der sie ihre Famile als Vater, Mutter, Kind ansehen konnte.

Veröffentlicht von Champusgirl

Lebenslustige Berlinerin mit der Hometown Frankfurt. Beruflich in der Tourismusbranche unterwegs und als Escortdame eine Männersammlerin. Champagner mag ich wie kein zweites Getränk. ich liebe Reisen, intelligente Männer und gutes Essen (mehr als ein Salatblatt).

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