Durchführung

panty Nach einer langen Nacht im Büro, zwei Stunden davon in einem merkwürdigen Dämmerzustand zwischen wachen und schlafen in einem unserer Meetingräume, habe ich es ohne Umwege zu mir nach Hause geschafft. Jetzt ist die Müdigkeit verflogen und vor mir stehen ein frischer Kaffee, ein Schokocroissant und ein Obstsalat. Mit dieser Unterstützung möchte ich euch den zweiten Teil der Anna/Clara-Escort-Geschichte erzählen (Der erste Teil ist hier zu finden).

Während sie in einem der Sessel des Hotelbistro auf ihren Bucher wartete, vollzog sich der endgültige Wandel von Anna zu Clara. Jetzt würde sie nicht mehr wie Anna über den Mann urteilen der gleich auf sie zukommen würde, sondern wie ein anderes Wesen, eines das nur noch darüber entscheiden musste, ob sie mit dem Mann der 1.500 € für sechs Stunden mit ihr zahlte, auch intim werden würde.

Ihre Gedanken kreisten um die anderen Treffen die sie in der letzten Zeit hatte, um die Dinge die ihr Spaß bereitet hatten und die Spielchen die manche der buchenden Geschäftsleute veranstalteten um Mutti im Reihenhausbungalow glauben zu machen, das sie gerade mit Geschäftsfreunden zusammen sein würden.

Ein etwas kräftigerer, aber sehr modisch und gepflegt aussehender Mann betrat aus der Lobby kommend das Bistro. Clara hob ihren Kopf und sah den Mann an, seine graublauen Augen ruhten über dem Raum, seine leicht angegrauten Haare machten einen fülligen und ebenfalls sehr gepflegten Eindruck. Er trug eine Jeans, modische Stiefelette in einem blauen Wildlederton, ein weißes Hemd, Sakko, keine Krawatte. Eine sehr männliche und robuste Erscheinung, ca. 1,85m groß und männlich. Clara gefiel was sie sah, aber nur für wenige Sekunden, denn dann schritt der attraktive Mann auf eine Frau in einem seinem Alter zu, er musste Mitte 50 sein, begrüßte sie mit einem Kuss links und rechts auf die Wangen, hackte sie unter und verschwand mit ihr aus dem Bistro.

Dann erschien der nächste Mann auf der Bildfläche, ebenfalls etwas kräftiger, keine grauen Haare, aber auch nicht so gepflegt, eher etwas wild und unberechenbar und mit einer leichten rötlichen Tönung, dazu die unvermeidlichen Sommersprossen und die natürliche Blässe der Rothaarigen. Sein bulliger Body steckte in einem schwarzen Maßanzug, dazu Budapester in einem 30er Jahre Look, ebenfalls keine Krawatte, aber ein rosa Einstecktuch. Clara atmete tief durch, dann trafen sich ihre Blicke. Der Mann mit dem Grinsen von Bob dem Baumeister kam mit einem Strahlen auf sie zu und Clara erhob sich aus ihrem Sessel und lächelte ihn an.

Sie müssen die bezaubernde Frau Schumann sein“. Clara verstand nicht sofort, aber dann fiel ihr die Notiz der Agentur ein, dass ihr Kunde ein Klassikliebhaber sei und ihr Name bei der Buchung eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hätte. Clara, wie die Frau des Komponisten Robert Schumann und selber eine begnadete Pianisten.

Clara, einfach nur Clara“, mit dieser Antwort begrüßte sie ihn und beide gaben sich ein vertraut wirkendes Küsschen. Ihre Begleitung für die nächsten Stunden schätze sie auf Ende 40 ein, ca. 1,76m groß und kräftige 90 Kilo, bullig trainiert, ein.

Robert, wie er sich nannte, hatte ein Tisch im benachbarten asiatischen Spitzenlokal bestellt. Wie er anmerkte auch aus Zeitgründen, denn für gemeinsame Taxifahrten durch die Stadt würde er sie ja nicht bezahlen. Er fand seinen Scherz unglaublich gut und lachte dabei ein tiefes, kehlig klingendes Lachen, eines das ihr etwas Angst einjagte.

Robert hatte einen ruhigen Tisch ausgewählt, einem an dem sie nicht sofort vom Rest der Gäste sofort gesehen werden konnten, aber einen guten Blick auf den Rest des Raums hatten. Schon während der Auswahl machte Robert klar wer in den nächsten Stunden der Bestimmer, wie ihre kleine Nichte sagen würde, sein würde. Er wählte den Wein (Robert Weil – 2009, Gräfenberg), die Speisen und begann zu erzählen und vor allem machte er gewitzte, ironische, erotische und unglaublich versaute kleine Anmerkungen zu allem und jedem der das Lokal betrat. Er gefiel sich sichtlich in der Rolle des Entertainers und irgendwann zwischen der ersten und zweiten Flasche und dem dritten und vierten Gang sah er auf die Uhr und gab ihr die Anweisung die Agentur zu verständigen und abzuklären das er sie noch zwei weitere Stunden würde haben wollen. Diese Ausdrucksweise gefiel ihr nicht sonderlich, aber sie willigte ein, versendete zwei SMS während sie sich kurz frisch machte.

Eine weitere Stunde verging mit Witzchen und Anekdötchen, aber vor allem mit immer eindeutigeren Hinweisen auf das was sie in den noch verbleibenden fünf Stunden erwarten würde, bzw. wie sein Erwartungsmanagement aufgestellt ist.

Auf dem Weg in sein Zimmer, gebucht auf Robert und Clara Schumann, überreichte er ihr den Umschlag, mit der Aussage „Die Extrakohle für die weiteren zwei Stunden sind schon drin“ überraschte er sie nicht, sie hatte so etwas vermutet. Während der Aufzug nach oben fuhr näherte er sich ihr und sie erfüllte ihm seinen Wunsch und kam ihm näher. Sie streichelte an der Innenseite der Anzugshose nach oben und umspielte mit ihren Händen seine bereits jetzt feste und pochende Männlichkeit. Der dünne Stoff der Anzughose ließ keinen Zweifel an seiner Lust aufkommen.

Er schnurrte fast wie ein Kätzchen als sie mit ihrer Hand weiter nach oben wanderte und sanft durch den Stoff seines Oberteils seine Brustwarzen streichelte.

Clara musste nach einer Weile mit Robert im Zimmer zugeben, dass dieser robuste Kerl ein sehr fordernder, aber auch aufmerksamer, Bettgenosse war. Er hatte ein Programm im Kopf, dieses spielte sie mit ihr liebend gern. Dazu gehörte die gemeinsame Duscheinlage, der Schluck Champagner im Hotelbademantel und eine erste fremdsprachliche Einlage bei der sie sich davon überzeugen musste, wie robust an diesem Mann alles gebaut war.

Er kam mit ziemlicher Kraft und beinahe hätte sie alles schlucken müssen, hatte es aber noch gerade geschafft seinen Riesenpenis aus ihrem Mund zu bekommen und ihm ihr Gesicht anzubieten. Er grinste zufrieden und wusch sie danach sehr sanft ab, wobei er dies damit begann sie mit seinen Fingern zu berühren und sie in einer unglaublichen Geschwindigkeit zu zwei kurz aufeinanderfolgenden Höhepunkten zu bringen.

Danach gab es die übliche kleine Runde Small-Talk, die sie mit einem erneuten Ausflug zwischen seine Beine beendete, als er zu persönliche Fragen stellte. Robert genoss die Zeit mit ihrem Mund und hielt sich lange zurück, dann zog er sie auf sich. Sie saß auf ihm, bewegte sich langsam in dem Tempo das er mit seinem Becken vorgab. Er wendete sie, seine Hände klatschen zunehmend fester auf ihre Pobacken, sie wurde davon noch geiler und irgendwann hämmerte ein Nachbar an die Wand und rief ein deutlich zu hörendes Ruhe in die eigentliche Stille dieses geilen Moments. Er musste nur noch eine Minute warten und es herrschte Stille, nur der Atem zweier Menschen die gerade einen Dauerlauf hinter sich gebracht hatten, störte die Ruhe des Hotels.

Die restlichen Stunden vergingen mit Gesprächen, Champagner, ein wenig Schmuserei. Dann wurde Robert noch einmal etwas forscher und bat um einen letzten Blow-Job, einem bei dem sie sein bestes Stück ordentlich anspucken sollte und dann wollte er es sich auf den letzten Metern selber machen und sie sollte ihm, mit etwas Dirty-Talk, dazu begleiten. Es sollte der letzte Satz ihrer gemeinsamen erotischen Symphonie in vier Sätzen sein. Das große Finale also, bei dem der Dirigent sich selber in den Mittelpunkt rückt und die erste Geige dazu applaudieren durfte.

Nach dem die große Tuba ihren letzten Ton ausgespielt hatte und die Zeit für einen Abschied nahte, da wurde aus Clara langsam wieder Anna.

Im Aufzug zog sie sich ihre warmen Wollsöckchen an, tippte ihre SMS an die Agentur und an ihn. An der Bar wischte der Herr der Mixgetränke seine Arbeitsfläche und winkte sie zu sich.

Feierabend“ fragte er. „Ja, wie sie, Job done, jetzt noch aufräumen“. „Im Kopf, oder?“, fragte er. „Ja, genau dort“ antwortete sie.

Schweigen

Er stellte ihr einen heißen Tee hin, rief ein Taxi und dann schweigen sie beide. Keine SMS mehr von ihm, sie sah müde und enttäuscht auf ihr Telefon. Er schlief sicherlich, oder schlimmer, er schlief mit seiner Frau. Ihr persönlicher Horror, wenn sie Sex gegen Geld hatte, dann schlief er mit seiner Frau. Sie ging zur U-Bahn, sie wollte in kein Taxi steigen, sie wollte Menschen.

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