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Heimweg

2013-09-05 06.35.31Schnee hatte sich über die Strassen und Gehsteige gelegt. Anna fror und in ihrem Kopf wirbelten die Gedanken hin und her. Sie machte absichtlich einen Umweg, um ihre U-Bahn Station zu erreichen. Ihr Weg führte sie an ihrem Hotel vorbei, dort wo sie Wärme, Liebe und Zuneigung spürte, wenn er sie in den Arm nahm. Wie sehr sehnte sie sich jetzt nach seinen Armen, seinem Geruch und ihrem Halbschlafsex. Diese nächtliche Spontanität, aus beider Träumen heraus erwachten sie manchmal und ihre Körper verbanden sich zu einer Einheit. Am nächsten Tag wusste sie manchmal nicht ob sie geträumt hatte, oder ob sie tatsächlich ihn in ihr gehabt hatte.

Das Hotel und ihr Zimmer lag in der Dunkelheit, so wie ihre Seele. Sie hatte sich wieder ficken lassen; für Geld. Ihre Mutter würde sie eine Kurwa schimpfen. Als das empfand sie sich jetzt auch.

Auf dem Bahnsteig der U-Bahn überkam sie Schmerz und Trauer. Sie trauert um ihre eigene unschuldige Seele, die Seele die sie verkaufte. Immer und immer wieder, sie lutschte Schwänze, sie gab sich Männern hin und erfüllte ihre Wünsche, egal ob sie es noch für normal hielt, oder eher schon abstoßend.

Einer hatte einmal den ganzen Abend das Rosenstolz-Lied “Sex im Hotel” im Hintergrund laufen lassen, zwei Tage später hatte er es auch aufgelegt. Sie hatte soviel Hass gespürt, sie hatte die CD genommen und zerbrochen und konnte es ihm damals nicht erklären. Heute, in dieser Nacht, da hatte sie die Erklärung auf den Lippen. Sie hasste dieses Lied, denn es stärkte die Männer und verachtetet die Frauen. Die Frauen die wie sie für Geld die Lust der Männer befriedigten und ihre eigene Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit hinten anstellten.

Immer wieder tippte sie seine Nummer ein, immer wieder sah sie ihn mit seiner Frau schlafen, sie hasste diese fette Kuh die ihm nicht das gab was sie ihm geben konnte.

Als der Morgen graute und sie die Augen aufschlug, da sah sie die Geldscheine auf dem Boden liegen. Sie weinte und las seine SMS. Sie zog den Rotz hoch und heulte.

Wann würde sie endlich vernünftig werden? Wann würde sie seine Braut sein, und nicht nur die Hure die er liebte.

 

Warum ich Oliver Flesch mag

liver Flesch Eine Freundin sprach mich neulich darauf an, warum ich diesem Oliver Flesch folgen würde und ab und an auch noch Sachen von ihm kommentiere. Der Typ sei ja wohl eher eine Testosteronbombe die ab und an was in seinen Blog schreiben würde was sich entweder gegen Alice Schwarzer richtet, oder aber sinnfreie Ratschläge in Sachen Sex zu Themen wie “Wenn Frauen beim Sex geschlagen werden wollen”.

Das ich etwas überrascht gewesen bin könnt ihr euch vorstellen, denn das sich eine Freundin von mir als Schutzpatronin von Alice Schwarzer herausstellt hätte ich nie gedacht.

Es ging also an diesem Abend dann nicht mehr um die besten Urlaubsziele für einen Tauchurlaub, sondern ich musste Manuela erklären warum ich Oliver Flesch mag, bzw. seine Ansichten und das was er in seinem Wahre Männer Onlineblog schreibt.

Echter Typ

Als selbstbewusste Frau, mit eigenen Einkommen, einem Firmenwagen, netter Wohnung in fast-Citylage und einem ausgesprochenen Appetit auf nette Männerschnitten und viel Freunde an der sexuellen Entfaltung in viele Richtungen fühle ich mich ziemlich emanzipiert und habe auch das Gefühl sowohl im Beruf als auch im privaten Umfeld auf Augenhöhe mit Männer mithalten zu können.

Dass Frauen für die gleiche Arbeit wie Männer schlechter bezahlt werden ist eine Frechheit. Männer können sich in manchen Berufen gegenüber ihren Kolleginnen teilweise mies benehmen, weil ihre Vorgesetzten sich auf dem Niveau eines Neandertalers bewegen.Die Benachteiligung vieler Frauen in Beruf und Privatleben finde ich nicht angemessen und ist definitiv einer modernen Gesellschaft nicht würdig.

Dennoch mag ich die Sichtweisen von Oliver Flesch. Oliver Flesch ist in gewisser Weise für Frauen die sich nicht von Feministinnen á la Alice Schwarzer bevormunden lassen wollen ein Gradmesser für männliche Befindlichkeiten. Der Diskurs der auf seiner Facebookseite stattfindet, die Kommentare in seinem Blog und seine Bilder sprechen eine eindeutige Sprache und intelligente Frauen können daraus lesen wie in einem offenen Buch.

Flesch ist ein echter Typ, einer der unumwunden aufschreibt was er über Frauen denkt. Aus meiner Sicht ist das vollkommen ok, und für mich viel echter und männlicher als mancher meiner genderkorrekten Kollegen. Als Frau möchte ich mich auch mal in die Arme eines Mannes begeben können, der mich auch als Frau sieht und nicht als ein Wesen bei dem er superkorrekt sein muss. Political Correctness und geiler Sex passen einfach nicht zusammen.

Feminismus

feminismus-istDiese Argumente überzeugten Manuela noch nicht wirklich, sie sah eher die Ideale des Feminismus verraten. Wenn ich als Frau nach starken Männern rufen würde, dann würde ich Frauen klein machen.

Das ist die Sichtweise der Feministinnen der alten Bundesrepublik, die moderne und selbstbewusste Frau, auch geprägt von den Erfahrungen der sexuell deutlich lockereren Frauen aus der DDR, sieht das anders. Dazu zähle ich mich.

Ein Mann muss stark sein! Ich will doch keine Wasserkästen in den dritten Stock schleppen, ich möchte einen Mann am Arm haben der mich auch verteidigen kann, auch mal mit seinen Muskeln oder seiner großen Klappe und nicht nur mit der Notfalltaste auf seinem Edel-Smartphone.

Männer die sich bis zur Unkenntlichkeit hinter den Argumenten der Frauen verstecken erlebe ich jeden Tag. Das sind Männer die vom Feminismus weichgekocht worden sind, die sich jeden Tag die Zeilen des AGG als Glaubensbekenntnis aufsagen. Die brauche ich nicht, die habe ich 9t5 jeden Tag. Das sind dann die Kerle die mit dem ganzen Frust aus dem Büro zur Domina um die Ecke fahren und da die Kohle verbrennen die sie eigentlich in die Raten fürs Haus stecken sollten. Noch schlimmer, sie lassen den Frust an Frau und Kind aus, weil ihnen der Mut fehlt sich im Boxverein anzumelden und dem Sandsack ein paar ordentliche Schläge zu verpassen. Mutti auf die Fresse hauen ist einfacher und billiger.

Wer als Mann Gewalt gegen Frauen und Kinder anwendet ist übrigens auch kein Mann und kein echter Typ, sondern ein Ar***.

Artgenossen auf Augenhöhe

Manuela erfasse langsam meine Argumente und konnte nachvollziehen, dass es mir nicht um Männer geht die Frauen unterdrücken, sondern um Artgenossen auf Augenhöhe.

Glücklicherweise kann ich mir jeden Tag meine Mahlzeiten und Getränke, die Miete und meine sonstigen Spinnereien von meinem eigenen Einkommen bezahlen, aber ich würde auch damit leben können mit einem Mann und den eigenen Kindern in einem netten Haus zu wohnen und ihm die Arbeit auf dem Feld zu überlassen, wenn er genügend Ernte einfährt. Sollte er das nicht können und ich würde mehr verdienen, dann müsste er eben bei den Kindern und den Nachbarinnen bleiben.

Auch wenn ich mir meinen Lebensunterhalt selbst verdiene, ich habe nichts gegen eine Einladung zum Abendessen, ich kann mich gerne revanchieren. Ich lasse mich auch gerne zu einem Drink an der Bar einladen und wenn mir ein Typ nach einer durchvögelten Nacht noch einen Geldbetrag hinterlässt, weil er mich für einen Profi gehalten hat, dann beleidigt mich das nicht, sondern ich fühle mich geschmeichelt. Als Amateur in der Profiliga zu spielen ist doch ein klassischer Männerwunsch, warum sollte ich mich dafür als Frau schämen oder beleidigt sein.

Dann bist du eine Hure rief Manuela laut auf und sofort hatten wir die Aufmerksamkeit des restlichen Lokals. Nein, ich bin keine Hure, nur weil ein Mann zu blöd ist, den Unterschied zwischen einer Escortdame und einer Businesslady zu erkennen die auf Profiniveau spielt. Mit dem Extralohn, den ich übrigens auch nur ein einziges Mal erhalten habe, kann frau dann Schuhe kaufen gehen, oder ein paar langweilige Unterhosen. Eine echte Feministin würde dies als Beleidigung empfinden, aber eine echte Feministin á la Alice Schwarzer würde auch nicht von einem Mann an einer Bar abgeschleppt werden. Die Gefahr für eine Professionelle gehalten zu werden würde also eher ins Reich der Fantasie gehören.

Oliver Flesch schreibt auf seinem Blog nicht nur nett über Frauen, wer als Frau nicht seinem Idealbild entspricht, der bekommt auch schon einmal ein paar konkrete Worte mit auf den Weg, aber sind wir mal ehrlich, wir Frauen wollen doch auch nicht mit dem Glöckner von Notre Dame pennen, mag er auch noch so viel Witz versprühen und uns damit erheitern. Damit sind wir selbstbewussten und starken Frauen uns mit den Männern einig, also auf Augenhöhe.

Es macht mir übrigens auch Spaß als Frau für einen Mann zu kochen und ihn mit lukullischen Genüssen zu verwöhnen, aber die meisten Männer wollen heute selber an den Herd, oder besser gesagt an den Grill. Danach riechen sie auch so schön männlich….

Pro Mann

Der Abend näherte sich seinem Ende und Manuela merke worum es ging. Es geht nicht gegen Frauen wenn ich Flesch und seine Schriften gut finde, es geht Pro Mann. Nur nicht gegen die Schlappschwänze die Frauen beschimpfen, erniedrigen und schlecht bezahlen, weil sie sich für die höchste Form der Schöpfung halten, sondern um Männer die mit uns Frauen umzugehen wissen, die gerne mit uns Spaß haben. Auch mal harten Sex wollen, wobei was ist hart?

Die Überspitzungen und Übertreibungen auf seinem Blog sind für mich unterhaltsame Anhaltspunkte über das Seelenleben der Männer und am Ende mag ich Männer und die Männerbewegung – Hauptsache sie ist im richtigen Takt.

 

 

 

Durchführung

panty Nach einer langen Nacht im Büro, zwei Stunden davon in einem merkwürdigen Dämmerzustand zwischen wachen und schlafen in einem unserer Meetingräume, habe ich es ohne Umwege zu mir nach Hause geschafft. Jetzt ist die Müdigkeit verflogen und vor mir stehen ein frischer Kaffee, ein Schokocroissant und ein Obstsalat. Mit dieser Unterstützung möchte ich euch den zweiten Teil der Anna/Clara-Escort-Geschichte erzählen (Der erste Teil ist hier zu finden).

Während sie in einem der Sessel des Hotelbistro auf ihren Bucher wartete, vollzog sich der endgültige Wandel von Anna zu Clara. Jetzt würde sie nicht mehr wie Anna über den Mann urteilen der gleich auf sie zukommen würde, sondern wie ein anderes Wesen, eines das nur noch darüber entscheiden musste, ob sie mit dem Mann der 1.500 € für sechs Stunden mit ihr zahlte, auch intim werden würde.

Ihre Gedanken kreisten um die anderen Treffen die sie in der letzten Zeit hatte, um die Dinge die ihr Spaß bereitet hatten und die Spielchen die manche der buchenden Geschäftsleute veranstalteten um Mutti im Reihenhausbungalow glauben zu machen, das sie gerade mit Geschäftsfreunden zusammen sein würden.

Ein etwas kräftigerer, aber sehr modisch und gepflegt aussehender Mann betrat aus der Lobby kommend das Bistro. Clara hob ihren Kopf und sah den Mann an, seine graublauen Augen ruhten über dem Raum, seine leicht angegrauten Haare machten einen fülligen und ebenfalls sehr gepflegten Eindruck. Er trug eine Jeans, modische Stiefelette in einem blauen Wildlederton, ein weißes Hemd, Sakko, keine Krawatte. Eine sehr männliche und robuste Erscheinung, ca. 1,85m groß und männlich. Clara gefiel was sie sah, aber nur für wenige Sekunden, denn dann schritt der attraktive Mann auf eine Frau in einem seinem Alter zu, er musste Mitte 50 sein, begrüßte sie mit einem Kuss links und rechts auf die Wangen, hackte sie unter und verschwand mit ihr aus dem Bistro.

Dann erschien der nächste Mann auf der Bildfläche, ebenfalls etwas kräftiger, keine grauen Haare, aber auch nicht so gepflegt, eher etwas wild und unberechenbar und mit einer leichten rötlichen Tönung, dazu die unvermeidlichen Sommersprossen und die natürliche Blässe der Rothaarigen. Sein bulliger Body steckte in einem schwarzen Maßanzug, dazu Budapester in einem 30er Jahre Look, ebenfalls keine Krawatte, aber ein rosa Einstecktuch. Clara atmete tief durch, dann trafen sich ihre Blicke. Der Mann mit dem Grinsen von Bob dem Baumeister kam mit einem Strahlen auf sie zu und Clara erhob sich aus ihrem Sessel und lächelte ihn an.

Sie müssen die bezaubernde Frau Schumann sein“. Clara verstand nicht sofort, aber dann fiel ihr die Notiz der Agentur ein, dass ihr Kunde ein Klassikliebhaber sei und ihr Name bei der Buchung eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hätte. Clara, wie die Frau des Komponisten Robert Schumann und selber eine begnadete Pianisten.

Clara, einfach nur Clara“, mit dieser Antwort begrüßte sie ihn und beide gaben sich ein vertraut wirkendes Küsschen. Ihre Begleitung für die nächsten Stunden schätze sie auf Ende 40 ein, ca. 1,76m groß und kräftige 90 Kilo, bullig trainiert, ein.

Robert, wie er sich nannte, hatte ein Tisch im benachbarten asiatischen Spitzenlokal bestellt. Wie er anmerkte auch aus Zeitgründen, denn für gemeinsame Taxifahrten durch die Stadt würde er sie ja nicht bezahlen. Er fand seinen Scherz unglaublich gut und lachte dabei ein tiefes, kehlig klingendes Lachen, eines das ihr etwas Angst einjagte.

Robert hatte einen ruhigen Tisch ausgewählt, einem an dem sie nicht sofort vom Rest der Gäste sofort gesehen werden konnten, aber einen guten Blick auf den Rest des Raums hatten. Schon während der Auswahl machte Robert klar wer in den nächsten Stunden der Bestimmer, wie ihre kleine Nichte sagen würde, sein würde. Er wählte den Wein (Robert Weil – 2009, Gräfenberg), die Speisen und begann zu erzählen und vor allem machte er gewitzte, ironische, erotische und unglaublich versaute kleine Anmerkungen zu allem und jedem der das Lokal betrat. Er gefiel sich sichtlich in der Rolle des Entertainers und irgendwann zwischen der ersten und zweiten Flasche und dem dritten und vierten Gang sah er auf die Uhr und gab ihr die Anweisung die Agentur zu verständigen und abzuklären das er sie noch zwei weitere Stunden würde haben wollen. Diese Ausdrucksweise gefiel ihr nicht sonderlich, aber sie willigte ein, versendete zwei SMS während sie sich kurz frisch machte.

Eine weitere Stunde verging mit Witzchen und Anekdötchen, aber vor allem mit immer eindeutigeren Hinweisen auf das was sie in den noch verbleibenden fünf Stunden erwarten würde, bzw. wie sein Erwartungsmanagement aufgestellt ist.

Auf dem Weg in sein Zimmer, gebucht auf Robert und Clara Schumann, überreichte er ihr den Umschlag, mit der Aussage „Die Extrakohle für die weiteren zwei Stunden sind schon drin“ überraschte er sie nicht, sie hatte so etwas vermutet. Während der Aufzug nach oben fuhr näherte er sich ihr und sie erfüllte ihm seinen Wunsch und kam ihm näher. Sie streichelte an der Innenseite der Anzugshose nach oben und umspielte mit ihren Händen seine bereits jetzt feste und pochende Männlichkeit. Der dünne Stoff der Anzughose ließ keinen Zweifel an seiner Lust aufkommen.

Er schnurrte fast wie ein Kätzchen als sie mit ihrer Hand weiter nach oben wanderte und sanft durch den Stoff seines Oberteils seine Brustwarzen streichelte.

Clara musste nach einer Weile mit Robert im Zimmer zugeben, dass dieser robuste Kerl ein sehr fordernder, aber auch aufmerksamer, Bettgenosse war. Er hatte ein Programm im Kopf, dieses spielte sie mit ihr liebend gern. Dazu gehörte die gemeinsame Duscheinlage, der Schluck Champagner im Hotelbademantel und eine erste fremdsprachliche Einlage bei der sie sich davon überzeugen musste, wie robust an diesem Mann alles gebaut war.

Er kam mit ziemlicher Kraft und beinahe hätte sie alles schlucken müssen, hatte es aber noch gerade geschafft seinen Riesenpenis aus ihrem Mund zu bekommen und ihm ihr Gesicht anzubieten. Er grinste zufrieden und wusch sie danach sehr sanft ab, wobei er dies damit begann sie mit seinen Fingern zu berühren und sie in einer unglaublichen Geschwindigkeit zu zwei kurz aufeinanderfolgenden Höhepunkten zu bringen.

Danach gab es die übliche kleine Runde Small-Talk, die sie mit einem erneuten Ausflug zwischen seine Beine beendete, als er zu persönliche Fragen stellte. Robert genoss die Zeit mit ihrem Mund und hielt sich lange zurück, dann zog er sie auf sich. Sie saß auf ihm, bewegte sich langsam in dem Tempo das er mit seinem Becken vorgab. Er wendete sie, seine Hände klatschen zunehmend fester auf ihre Pobacken, sie wurde davon noch geiler und irgendwann hämmerte ein Nachbar an die Wand und rief ein deutlich zu hörendes Ruhe in die eigentliche Stille dieses geilen Moments. Er musste nur noch eine Minute warten und es herrschte Stille, nur der Atem zweier Menschen die gerade einen Dauerlauf hinter sich gebracht hatten, störte die Ruhe des Hotels.

Die restlichen Stunden vergingen mit Gesprächen, Champagner, ein wenig Schmuserei. Dann wurde Robert noch einmal etwas forscher und bat um einen letzten Blow-Job, einem bei dem sie sein bestes Stück ordentlich anspucken sollte und dann wollte er es sich auf den letzten Metern selber machen und sie sollte ihm, mit etwas Dirty-Talk, dazu begleiten. Es sollte der letzte Satz ihrer gemeinsamen erotischen Symphonie in vier Sätzen sein. Das große Finale also, bei dem der Dirigent sich selber in den Mittelpunkt rückt und die erste Geige dazu applaudieren durfte.

Nach dem die große Tuba ihren letzten Ton ausgespielt hatte und die Zeit für einen Abschied nahte, da wurde aus Clara langsam wieder Anna.

Im Aufzug zog sie sich ihre warmen Wollsöckchen an, tippte ihre SMS an die Agentur und an ihn. An der Bar wischte der Herr der Mixgetränke seine Arbeitsfläche und winkte sie zu sich.

Feierabend“ fragte er. „Ja, wie sie, Job done, jetzt noch aufräumen“. „Im Kopf, oder?“, fragte er. „Ja, genau dort“ antwortete sie.

Schweigen

Er stellte ihr einen heißen Tee hin, rief ein Taxi und dann schweigen sie beide. Keine SMS mehr von ihm, sie sah müde und enttäuscht auf ihr Telefon. Er schlief sicherlich, oder schlimmer, er schlief mit seiner Frau. Ihr persönlicher Horror, wenn sie Sex gegen Geld hatte, dann schlief er mit seiner Frau. Sie ging zur U-Bahn, sie wollte in kein Taxi steigen, sie wollte Menschen.

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Vorbereitung

notizbuch Die heiße Schokolade hatte gerade das erste Mal ihre Lippen berührt, da summte ihr verstecktes Handy. Eine kurze Nachricht auf dem Display fragte ob sie an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Zeit für sechs Stunden Zeit haben würde.

Neben ihrem versteckten Handy befand sich ihr kleiner schwarzer Timer, DIN A5, Ledereinband, schmale Linien, auf jeder Seite ein kleiner Kalender. Sie sah nach und überzeugte sich davon, dass sie keinen anderen Termin am Tag davor oder danach haben würde. Ihre Seele brauchte, mehr noch als ihr Körper, Ruhe vor einem solchen Termin.

Sie rief den einzigen Telefonbucheintrag an und plauderte kurz mit ihrer Ansprechpartnerin, bestätigte den Termin und bat um alle weiterführenden Details per Mail. Sie wollte noch wissen, ob der Mann der sie treffen wollte bereits bekannt sei und ob sie etwas zu beachten habe.

Sie bekam die gewünschten Auskünfte, dann lehnte sie sich zurück und trank ihre heiße Schokolade. Ihre Augen sahen den Blättern zu, die vom Wind von den Bäumen geholt wurden, die Sonne verschwand und die Dämmerung setzte ein. Ihre Gedanken kreisten um den Termin in drei Tagen. Im Mailpostfach kamen die weiteren Anweisungen für ihr Treffen an.

Sie schaute sich alles aufmerksam an, übertrug die Daten in das kleine Büchlein und löschte dann die Mail.

Sechs Stunden sind eine lange Zeit. Er würde etwas essen gehen wollen, sie möge sich Gedanken um das Restaurant machen, danach noch einen Drink, bitte nicht in der Bar des Hotels und dann sollte es für mindestens drei Stunden auf sein Zimmer gehen.

Akribisch plante sie den Verlauf des Termins, es müsste alles perfekt sein, auch schon damit das „Date“ wie es die Männer gerne nennen, für sie angenehm verlaufen würde.

Mit einer zweiten heißen Schokolade vor sich begann sie eine Mail an ihn zu schreiben, sie berichtete von dem bevorstehenden Treffen und was dies für ihre gemeinsame Planung bedeuten würde. Sie sah sein Gesicht vor sich, die Enttäuschung in seinen Augen, der Ärger der sich als Falte in sein Gesicht lag und sie spürte seine zarten Hände auf ihrem Gesicht, wenn sie sich wiedersehen würden.

„Send“. Die Mail würde ihn schnell erreichen, er würde sie sofort lesen und es würde nicht lange dauern bis sie den anstrengenden Part eines Treffens erledigen musste. Ihn zu trösten, in Sicherheit wiegen, ihm ihre Liebe versichern. Er ist der stärkste Mann der Welt dachte sie sich, aber wenn sie ihm eine ihrer Terminmails schrieb, dann zerbrach er für einige Stunden. Eine Träne ran ihre Wange herunter, sie wischte sie weg. Dunkelheit hatte sich über das kleine Studentenzimmer gelegt, der Laptop spendete noch etwas Licht.

Wie erwartet traf eine Nachricht ein.

Der Abend verging, die Nacht kam und ihre Gedanken kreisten im Bett liegend um die nächsten Tage. Ihre Augen wurden schwerer, ihre Hände streichelten über sein Hemd. Sie trug es immer wieder, wenn sie sich nach seiner Nähe sehnte. Langsam glitt sie ins Reich der Träume. Ein Reich das ihr in dieser Nacht keine schönen Stunden schenkte. Immer wieder wurde sie wach, immer dann wenn sie gerade von ihm träumte und sich plötzlich eines ihrer Treffen dazwischenschob. Sie küsste ihn, dann öffnete sie die Augen und sie schaute in ein zur Fratze verzogenes Gesicht eines anderen Mannes.

Am nächsten Morgen fühlte sie sich müde und leer, dabei musste sie in 36 Stunden schön und begehrenswert sein. Sie griff in die Schublade und holte sich ihren Kick; ein Blick auf ihr Postsparbuch. Sie hatte dafür bereits schon viele Männer kommen und vor allem wieder gehen sehen, aber ihr Geld blieb immer bei ihr. Mit deutlich mehr Schwung und ihrem Ziel vor Augen trottet sie in die kleine Küche, machte sich wieder eine heiße Schokolade. Eine seiner SMS kam herein, ein Morgengruß, geschrieben, wenn sie die Zeit richtig deutete gerade auf dem Weg in seine Kanzlei.

Die nächste Nacht verlief besser, ihre Professionalität half ihr sich zu konzentrieren und an die wichtigen Dinge des nächsten Tages zu denken. Ihre Frequenz an SMS für ihn nahm rapide ab, er würde damit umgehen können, er kannte es, er wusste was kam.

Vier Stunden bevor sie in der Lobby des Hotels auf ihr Treffen warten würde begann sie mit den Vorbereitungen. Sie checkte ob das Treffen noch stand, es Veränderungen gegeben hatte. Als blieb wie vereinbart. Sie duschte sich, machte ihren Körper einsatzbereit. Die weiße Spitzenunterwäsche von La Perla, dazu halterlose Strümpfe, ein Kundenwunsch. Businesskostüm und Perlenkette, auch ein Wunsch des Daters.

Sie sah sich im Spiegel an, die Lippen noch nachziehen und dann ging sie zur U-Bahn, eine alte Angewohnheit, denn sie hatte ihr Studententicket und konnte sich so die Bahn sparen. Geld für ihre Schublade voller Träume.

Zweimal umsteigen, dann hatte sie das Hotel erreicht. Bevor sie endgültig von Anna zu Clara wurde, tippte sie seine Nummer ein. Er ging sofort dran. Seine Frage ob es abgesagt worden sei, musste sie wie immer verneinen, dann sprachen sie noch miteinander und am Ende versprach sie ihm auf sich aufzupassen. Die nächsten Stunden würde er sich nicht melden, er tat es immer und er würde sich wohl auch immer an den Deal halten. Dafür würde sie sich melden, sobald es vorbei ist. Bei einer Verlängerung sendet sie statt einer SMS an die Agentur eine zweite Nachricht an ihn.

Anna betrat das Hotel, verständigte die Agentur über ihr eintreffen und Clara setze ihr schönstes Lächeln auf, nahm im kleinen Bistro des Hotels Platz und hoffte keiner der Angestellten würde sie auf Anhieb erkennen. In den letzten zwei Jahren hatte sie schon öfter hier gewartet.

Clara schloss die Augen, die Vorbereitung hatte sie abgeschlossen, nun müsste sie nur noch exekutieren. Sechs Stunden würde sie ein anderer Mensch sein, eine Verwandlung die sich lohnte, aber sie nicht glücklich machte.

Die Sache mit dem Dildo-Test

dildo_test Vor einiger Zeit hatte ich bei facebook die Frage gestellt, ob es nicht einmal ein paar Mädels geben würde, die anstatt über Cookies und Creams über Dildos und Spaß schreiben wollen.

Die Meinung dazu ist zweigeteilt gewesen. Auf der einen Seite fanden es einige sehr witzig, andere gaben zu bedenken, das es wohl nicht das richtige Forum für einen solchen Aufruf sei. Da stimme ich sowohl der einen, als auch der anderen Seite zu.

Schön ist aber, dass es auf den Aufruf sehr viel positive Resonanz gegeben hat und sich einige Bloggerinnen an einem Dildo-Test beteiligen möchten.

Was für eine Art von Dildo soll es sein? Ein ganz normaler Plastikdildo ist nicht das was ich wirklich als sexy und cool empfinden würde. Zu meinem Lebensstil passt ja auch kein Sekt aus dem Discounter, da kann ich mir wohl kaum mit einem Haufen Plastik Spaß bereiten, von den Gefahren der Weichmachern gar nicht zu reden.

Glas ist es
Nach dem ich einige Freudinnen befragt habe, was eigentlich aktuell en vogue ist im Bereich der weiblichen Masturbation, habe ich mich für ein Glas-Produkt entschieden.

Ähnlich wie bei Glasverschlüssen bei Weinflaschen ist es auch bei Glas-Dildos. Viele haben Angst davor ein Glas-Produkt zu verwenden, dabei sind die hochwertigen Glasdildos hitzebeständig, bruch- und splittersicher. Eine bunte Auswahl dieser wundervollen Lustbereiter gibt es in diversen Shops, ich habe mich für einen Glas-Dildo aus dem Sortiment von Ohchi entschieden.

Die zweite Angst die mir geschildert wurde: Kälte.

Davor muss nun wirklich niemand Angst haben, denn wer seinen Glas-Dildo kurz unter heißes Wasser hält wird einen warmen und wohligen Freudenspender zwischen seinen Schenkeln spüren.

Es gibt also keine Gründe die gegen einen Dildo aus Glas sprechen, sondern nur welche die eindeutig dafür sprechen. Die bessere Verarbeitung (keine Weichmacher), ein hochweriges aussehen und eine gewisse Robustheit, die wir manchmal bei Männern vermissen :-)

Ein letzter Punkt der nicht zu vergessen ist: Hygiene!

Ein Glas-Dildo ist aufgrund seiner glatten und klaren Oberfläche unglaublich gut zu reinigen, daher ist ein Glas-Dildo einfach meine Nummer Eins für den Dildo-Test.

Long time, no fuck…und die Folgen

long_time Ich watete an diesem Abend durch eine mindestens drei Zentimeter hohe Masse aus Pisse, alten Kippen und Dingen die Menschen nicht bei sich behalten konnten. Dazu fror mir jedes Mal das Gesicht ein, wenn ich versuchte ein wenig frische Luft zu schnappen. Eine mehr als arktische Kaltfront hatte sich über Hamburg gelegt und manche alten Hamburger träumten schon wieder von einem wochenlangen Alstervergnügen.

Drei Tage vor Weihnachten hätte ich mich wie geplant in den Flieger setzen sollen, aber stattdessen verlängerte ich mein Hotelzimmer um eine weitere Nacht, zog mit den Mädels aus dem Team noch einmal, nur noch einmal, um die Ecken und endete in dieser verfickten Kneipe, in der die Pisse nicht nur auf dem Klo über den Boden schwappte, sondern einfach überall. Wer sich vom Boden an eine der Lapdance-Stangen schwang schleppte den Urin unzähliger Gäste auf die Ledercouch die als Trittleiter diente und auf der es sich besoffene Szenegänger gemütlich machten, oder gleich die Zungen in ihre Hälse steckten.

Die letzten Wochen hatte ich nichts männliches zu fassen bekommen, denn ich hatte einfach einen Arsch voll Arbeit gehabt. Mein Körper brannte nach einem Stück Fleisch, einem schönen Stück Rind, einem guten Schluck Rotwein und intelligenter Unterhaltung die am Ende in einem guten Fick enden würde. Ich hätte mir das verdient gehabt, vor allem drei Tage vor Weihnachten.

Stattdessen hatte ich Pizza, Bier und eine Menge Drinks. Mein Kopf fuhr Achterbahn und ich wollte heim in mein kuscheliges, männerloses, Hotelbett. Was tat ich? Ich stand in meterhohen menschlichen, ach Scheiße….

Meine Zunge befand sich gerade im Mund einer viel zu jungen Kollegin und meine Hand in der Hose ihres Freundes. In meinem Kopf lag ich in einem Meer aus Muschis die sich in mein Hirn vögelten, während sich unzählige Köpfe der Medusa um meine Schenkel legten und sich in mich bohrten. Diese Musik in der Kneipe „er gehört zu mir“ machte mich fertig und ich verspürte den tiefen Drang zu schreien. Doch kein Schrei kam aus meinem Mund, kein Aufbäumen gegen die Zunge in meinem Mund und auch meine Hände konnten tun und lassen was ich wollte.

Inmitten dieser Drecksspelunke knutsche ich eine der göttlichsten jungen Kolleginne die ich je hatte und gleichzeitig umspielten meine Finger das was eigentlich in sie gehörte. In ihr tiefstes Innerstes hätte es gehört, aber nun lag es zwischen meinen Fingern und dem Bund seiner Jeans, die Musik und der Whisky machten mich endlos geil und high.

Stunden später wachten wir in den Laken des Hotels auf, erschöpft, in unseren Säften liegend und noch volltrunken von der Geilheit der letzten Nacht. Ich konnte nicht anders und legte mich ans Ende des Bettes, zerrte an seinen Haaren, schubste ihm vom Bett und presste seinen Kopf zwischen meine Beine. Ich spürte fast nichts, daher nahm ich seinen Kopf und machte exakt das was Männer sonst mit Frauenköpfen machen, er musste fast erstickt sein, aber jetzt fühlte ich mich gut. Seite Freundin sah uns zu und küsste mich.

Von seiner Zunge überdrüssig stieß ich ihn weg, griff mir selbst zwischen die Beine und schrie das Zimmer kurz und klein, dann griff ich nach meinem Strapon, legte ihn ihr an und befahl ihr es mir zu besorgen, währen er ihren Anus lecken sollte.

Mein Kopf hämmerte, meine Beine fühlten sich schwer an, alles unterhalb meiner Hüfte pochte, aber als ich an diesem Weihnachtag aus meinem Appartement schaute, da fühlte ich mich sauwohl und dachte gerne an Katja und Ben. Jetzt gleich würde ich am Familientisch sitzen und wieder das liebe Mädchen sein, heute sogar, zu Feier des Tages, mit einem Höschen an….

Thanks to Hank for the inspiration!

Abschied auf Ibiza

In meiner Zeit als Hotelmanagerin habe ich viel gesehen und auch eine Menge erlebt. Eine Geschichte die mich heute noch sehr traurig stimmt, ist mir in meiner Zeit in Kanada passiert und verfolgt mich bis heute.

Kanada ist nicht ganz so prüde wie die USA, aber auch hier gibt es eine sehr strenge öffentliche Moral und das was sonst so passiert.

Eine meine Kolleginnen hatte damals ziemliche Probleme, aus diesem Grund hatte sie sich irgendwann dazu entschlossen mit Männern auszugehen und mit ihnen zu schlafen, in der Hoffnung sie würden ihr Geld dafür geben.

Wir alle kennen die Männer, wenn du nicht gleich klar machst, dass der Spaß jetzt Kohle kostet, dann glauben sie an sich selbst. Georgia ist das einige Male passiert, dann sah sie ein, dass es nichts für sie ist.

An einem Abend, ich hatte gerade mit dem Hoteljob für die nächsten 48 Stunden (Wochenende nennen es andere) abgeschlossen und mich in meinen Mietwagen geschmissen um mal endlich etwas von der endlosen Weite Kanadas zu sehen, da sah ich Georgia an der Bar unseres Hotels sitzen. Ein echtes No-Go für Angestellte in ihrem Status.

Ich mochte sie sehr und ging daher auf sie zu, sprach mit ihr und lud sie in mein Auto ein. Sie hatte unglücklicherweise schon einiges intus, daher sah ich mich gezwungen sie erst einmal nach Hause, anstatt in die Wildnis, zu fahren.

Georgina fing auf der Fahrt an zu heulen, sie begann ausgerechnet in meinem Auto damit sich ihr ganzes Elend aus der Seele zu weinen. Aus der Wildnis wurde nichts, ich brachte sie heim, hörte ihr zu und besorgte ihr einen Job in einem unserer Hotels in Europa.

Klingt bis hierhin gut, aber das ist es nicht.

Georgina und ich sollten uns drei Jahre später wiedersehen. In einem meiner blogfreien Jahre, weil ich keine Zeit und keinen Nerv hatte Dinge aufzuschreiben oder mit anderen Menschen zu teilen, auch weil sie mir noch einmal begegnete.

Im Frühjahr 2010 führten mich meine beruflichen Wege nach Brüssel. Die Stadt der EU-Aristokraten und Lobbytiger. Ich hatte einmal mehr mit einem nicht so gut gemanagten Haus unserer Kette zu tun und krempelte die Arme hoch, schuftete und schlief nur mit Jean-Pierre, einem Liftboy mit einer unglaublichen Zunge und einem Ständer wie geschaffen für eine Frau die am Ende eines Tages noch etwas anderes spüren möchte außer ihren Füßen.

Jean-Pierre berichtete mir irgendwann von einer durchgeknallten Kanadierin die sich in einen Hotelgast aus der Brüsseler Aristokratenschicht verliebt hatte, ohne das er es erwiderte. Sie hätte hier im Hotel gearbeitet und sei dann rausgeflogen, nach dem sie diesem Gast eine Szene in der Bar gemacht hätte, bei der sie sich vollkommen entblößt hätte.

Jean-Pierre versprach mir am nächsten Tag ein Foto zu besorgen, obwohl ich schon ahnte wer diese junge Frau gewesen ist: Georgina.

Das Bild bestätigte mein mieses Gefühl im Bauch, es war Georgia. Sie hatte sich in einen jungen EU-Parlamentarier aus den Niederlanden verliebt und sich in etwas Hoffnungsloses verrannt.

Ich suchte nach ihr und fand sie fast sechs Monate später in Spanien. Ihre Hotelkarriere hatte in Brüssel geendet, sie hatte es als Kellnerin, Animateurin und Stripperin versucht. Jeder Schritt den sie tat führte sie zu einem noch niederträchtigeren Mann, einer der sie ausnahm und sich an ihrem Körper schadlos hielt.
Auf Ibiza sahen wir uns wieder in die Augen. Ihre Augen glasig und verquollen, das Gesicht aufgedunsen und speckig. Ihr Körper aus dem Leim gegangen, leer und kraftlos. Wie in Kanada nahm ich sie mit zu mir nach Hause, sprach mit ihr und versuchte zu verstehen was ihr geschehen war.

Meine Hoffnung es würde in Europa besser gehen ist ein Trugschluss gewesen. Sie hatte sich immer wieder in die falschen Männer verliebt und nun auf der Insel der coolen Musik hatte sie zu den falschen Männern auch noch die Drogen zu ihrer Leidenschaft gemacht. Sie schlief ohne Schutz für 30 € mit jedem Kerl, sie spielte in schlechten Internetfilmen mit und bekam 100 € für einen Tag, auch alles ohne Schutz, wenn Kaviar und Sekt verlangt wurden, dann gab es 200 €.

Nun, vollgepumpt mit schlechten Drogen lag sie in meinen Armen, ihr Körper längst vergiftet und ohne jede Chance auf Erholung. An diesem Abend brachte ich sie in eine private Klinik auf der Insel und bat darum sie gut zu behandeln. Mein Kuss auf ihre Wangen brachte uns zum Weinen, die vielleicht letzten Tränen von Georgina. Drei Tage später sollte sie einschlafen, denn ihr Körper hatte keine Kraft mehr und ich verspürte eine tiefe Traurigkeit und Schuld. Hätte ich sie nicht nach Europa geschickt, dann würde sie vielleicht immer noch in Kanada sein.

Eine erfolgreiche Escortlady hat geheiratet. Happy End!

Sandra ist eine bezaubernde Freundin, mit einem noch viel bezaubernden Freund. Jens ist ein Traum von einem Mann. Er ist einfühlsam, gebildet, sieht gut aus, trinkt mäßig, raucht nicht, liebt seine Frau und betrügt sie nur mit dem Internet.

Sandra hingegen ist eine Schlampe, eine kalte und an sich denke Person. Sie nimmt was sie bekommen kann und das ist eine ganze Menge. Sie sieht nämlich auch noch fantastisch aus und kann rauchen und saufen so viel sie will, sie wird immer aussehen wie eine erfolgreiche und gut aussehende Frau Mitte Dreißig.

Sandra ist natürlich nicht wirklich eine Schlampe, sie ist auch nicht wirklich egoistisch, aber sie ist berechnend und das muss sie sein. Es liegt an ihrem Job. Sandra ist ein High-Class Escort. Diesen Job macht sie bereits über neun Jahre und in der Zwischenzeit hat sie eine eigene kleine Agentur. Sandra, Jens und ich kennen uns schon einige Jahre. Mein alter Freund A. hatte früher geschäftlich mit Jens zu tun und irgendwann einmal landeten wir alle zusammen in einer Bar. Jens hatte damals all meinen Avancen widerstanden und ich musste mit A. in die Kiste gehen, denn mein Körper brauchte was er wollte und da eben nur A. zur Verfügung stand, aber das ist eine andere Story.

Sandra ist also eine Hure, eine Prostituierte, eine Nutte, eine Gespielin, eine Begleiterin, eine Frau die es schafft für eine Nacht das Monatsgehalt eine Lokführer zu bekommen, bzw. auch noch sein Weihnachtsgeld dazu, wenn es mal ausgefallener sein soll.

Jens und Sandra kennen sich aus der Schule und er liebt sie, so wie sie eben ist. Ihre Ausbildung als Reiseverkehrskauffrau hat sie mit Bravour bestanden, aber in den Zeiten des Internet sind Reisebüros so etwas wie eine bedrohte Tierart. Nach dem sie irgendwann mit einem Haufen Schulden, einem defekten Auto und einem Schwangerschaftsabbruch vor dem Nichts stand, hatte sie auf eine Anzeige geantwortet in der junge und kultivierte Begleiterinnen gesucht wurde.

Wie so viele Mädchen hatte sie daran gedacht, dass es darum ging mit gut situierten Herren in die Oper zu gehen, oder mal zu einem geschäftlichen Empfang. Schnell stellte sie fest, dass es solche Termine auch geben würde, aber diese fast anstrengender sein sollten, und weniger einbrachten, als die Termine um die es wirklich ging.

Sie sollte sich mit Männern treffen und mit ihnen schlafen. Bei einem Kontostand von mehr als 25.000 im roten Bereich & einem Beruf der ihr im Monat keine der Reisen erlauben würde die sie so gerne verkauft hatte, hatte sie ihren inneren Schweinhund schnell überwunden. Manchmal muss sie heute noch den Kopf schütteln wie naiv sie zu Beginn des Jobs gewesen sei, aber sie wurde bald ein echter Profi. Sie wusste wie sie mit welchem Problem umzugehen hatte. Kunden die sie abgelehnt hätte, die gab es auch. Sie hielt sich, zu ihrem Glück, an den Tipp einer älteren Kollegin aus ihrer ersten Agentur und schlief nie mit einem Typen bei dem sie sich nicht wohl fühlte, sie brach dann ab und hatte daher ab und an Ärger mit ihrer Chefin. Da sie aber ansonsten eher sehr positive Bewertungen ihrer Kunden hatte, konnte sie sich diesen Luxus leisten.

Ein größeres Problem für sie: Jens.

Jens ihre große Liebe aus der Schule, der Mann mit dem sie ihr Leben verbringen wollte. Er wusste nichts von ihrem Job und sie würde es auch nicht auf Dauer verheimlichen können. Wie auch, wenn der meist abends stattfand, und teilweise sogar immer öfter die ganz Nacht über, oder ein ganzes Wochenende.

Irgendwann gestand sie ihm womit sie ihr Geld im letzten halben Jahr verdient hatte. Die Geschichte könnte jetzt romantisch weitergehen mit einem verständnisvollen Jens, der es verstand und es duldete. So verlief aber der Start von Sandra im Pay-6-Business nicht. Jens trennte sich von ihr, er knallte ihr ein „Du dreckige Nutte“ an den Kopf und verschwand für drei Jahre aus Sandras Leben.

In diesen drei Jahren wurde Sandra zu einer sehr gefestigten und cleveren Geschäftsfrau. Sie arbeitete schnell auf eigene Rechnung, mit eigener Webseite und einem Mann der ihr Sicherheit gab und ihren Job akzeptierte. Er gehörte zu den Menschen die es erregte wenn seine Freundin ein Date hatte. Er kümmerte sich um ihre Termine, sorgte für Sicherheit und fuhr sie teilweise sogar zu Terminen. Ging einkaufen und holte sie nach einem zwei oder drei Stunden Termin wieder ab.

Danach gingen die beiden oft gemeinsam in die Sauna, Möbel kaufen oder fuhren spontan in einen Club um auch ihm ein wenig sexuelle Freiheit zu geben.

Für mich immer wieder eine unfassbare Situation. Vor einem Date mit einem Kunden hätte sie M. meist einen kleinen Blow-Job verpasst, dann wäre er freier im Kopf gewesen. Kein Druck bei ihm und sie wusste ihn glücklich auf der Couch oder vor seinem Rechner. Nach einem Treffen hatte er meistens Lust auf sie, was für Sandra eher ein Problem darstellte, denn wenn ein Kunde Sex wollte und dafür eine ordentliche Summe auf den Tisch des Hauses gelegt hatte, dann auch richtig. Dies bedeutet für Sandra, dass sie nach allen Terminen die länger als vier Stunden gingen ziemlich braindead war und dazu auch noch meist etwas „ausgeleiert“ wie sie sagte. Manchmal, wenn sie einen Quasseler als Kunden hatte, dann konnte sie M. seine Wünsche erfüllen. Die Quassler wollten nur reden und ab und an einen Handjob, oder es mit dem Mund gemacht bekommen, nicht mehr. Sex mit Penetration wollten diese Kerle nicht, denn sie liebten meist ihre Frau und sie wollten einfach mal wieder etwas Entspannung haben. Französische Unterhaltung stand dabei immer ganz weit oben auf der Wunschliste, denn die meisten braven Hausfrauen hätten lieber den Job eines Feuerschluckers gemacht, statt sich mit einer Portion Eiweiß aus hauseigener Produktion zu beschäftigen.

Daher liebte es Sandra nach einem Termin mit M. in einen Club zu fahren, denn dort konnte sie etwas relaxen und ihm gefiel es wenn sie zusah. Sie konnte damit gut leben, denn M. konnte perfekt mit dem PC umgehen und beherrschte das Internet als ob er es erfunden hätte, aber im Bett hatte er deutlich Nachholbedarf. Einer der echten Nachteile in ihrem Job, denn viele Kunden verstanden etwas von dem was sie taten, zumindest wenn sie es taten.

M. und Sandra galten als Paar in der Branche und dazu als erfolgreiches, zumindest solange bis Sandra herausfand, dass M. einen Teil der sauer verdienten Kohle beim Onlinepoker verzockte. Ein Grund ihn rauszuwerfen, denn wie sagte sie so schön zu mir „ich mach doch nicht die Beine breit, damit er die Kohle verzockt.“

Für Sandra begann eine schwierige Phase, denn M. hatte sich um eine ganze Menge Dinge gekümmert auf die sie keine Lust hatte, oder keine Zeit. Sie brauchte einen neuen Kümmerer in ihrem Leben.

Nach einem längeren Termin außerhalb von Deutschland in den Emiraten traf sie durch Zufall am Flughafen von London ihren alten Freund Jens wieder.

Ein neuer Mann wie sie feststellte, etwas kräftiger, aber offenbar in einem maßgeschneiderten Anzug. Er sah sie sofort und musste sich stark zügeln nicht direkt aufzuspringen, denn er schämte sich für seine harten Worte von damals. In den letzten Jahren hatte er ihre Webseite fast täglich aufgerufen und er wusste, dass sie offenbar sehr erfolgreich im Geschäft ist.

Sandra hatte ihn auch gesehen, traute sich aber nicht auf ihn zu zugehen, denn in der Gruppe meinte sie einen Kunden erkannt zu haben. Es sollte bis zum Taxistand in Hamburg dauern, dort standen sie nebeneinander und beschlossen spontan ein Taxi in die Stadt zu nehmen.

Es folgten lange Abende mit vielen Gesprächen, dem Versuch sie von ihrem Job abzubringen, ihr einen Job im Reisebüro wieder schmackhaft zu machen. Alles ohne Erfolg, aber die alte Liebe wuchs wieder und Sandra zog sich ein wenig aus dem Geschäft zurück, holte drei junge Mädels an Bord und gründete ihre eigene richtige Agentur. Jens wollte immer alles über jeden Termin wissen, fast ein no-go, denn sie musste ja diskret sein. Während M. sich davon hatte stark erregen lassen, wenn Sandra einen Termin hatte, so wurden die Stunden für Jens eine Qual. Mit Blicken auf die Uhr und Gedanken daran was die fremden Männer seiner Frau antun würden.

Niemals tat ein Mann ihr etwas an, aber die Vorstellung wie seine Frau (er nennt sie so, obwohl sie nicht verheiratet sind) intim mit einem anderen Mann ist, das tat ihm weh. Schlimme seelische Schmerzen peinigten ihn schon Stunden und Tage vor einem Termin, danach noch mehr. Sandra gelang es aber sehr einfühlsam mit ihm darüber zu sprechen und langsam wurde es besser. Er verstand, dass dieser Job zu ihr gehörte und nur sie alleine einen Schlussstrich ziehen könnte.

Eine gute Erkenntnis, denn er wurde ruhiger. Wenn es ganz schlimm wurde, dann rief er mich an. Sandra und ich hatten nach einer gemeinsamen Nacht in Frankfurt beschlossen, dass sie Jens für immer behalten würde, und ich für sie als seelisches BackUp zur Verfügung stehen würde. Sandra vertraute mir ihren Jens an und ich nahm diese Aufgabe gerne an. Der große kräftige Jens konnte ganz klein werden, vor allem wenn Sandra zu einem Stammkunden fuhr.

Nun hat sich die Situation deutlich entspannt, denn die BlowJob-Therapie klappt heute in der Zwischenzeit auch bei Jens, aber vor allem haben die beiden letzte Woche auf Mauritius geheiratet und Sandra wird nur noch die ganz lukrativen Jobs machen. Beide haben mich gebeten diese Story aufzuschreiben, denn es gibt eine Menge Frauen und Männer die in einer schwierigen Beziehung leben, aber Vertrauen und Liebe können diese Schwierigkeiten überwinden.

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Ruf mich an

Jeder kennt sie noch die Werbung mit der Domina und der Aufforderung „Ruf mich an“. Gibt es diese Form des Telefonsex überhaupt noch?

banner_2 Ihr wisst ja, ich bin immer für Innovationen im Bereich der erotischen Erwachsenenunterhaltung zu haben und bilde mich auch dementsprechend gerne weiter.
Vor einigen Jahren hatten auf alle Fälle zwei Freunde von mir einmal die glorreiche Idee mit meiner Freundin Silke als Testimonial eine besonders clevere Form des Telefonsex unter die Leute zu bringen: Sex per SMS Chat.

Der Witz bei der ganzen Geschichte, es hätte beinahe sogar funktioniert, aber deren lieben Freundinnen hatten damals was dagegen, was für vertrocknete Tanten. Ich fand ja die Banner die damals gebastelt wurden extrem witzig. Also, ich habe mir extra für euch mal einen der alten Banner schicken lassen. Der ist so richtig schön „billig“, oder? Vor allem, weil Silke nicht aus Dresden kam, aber damals hatte das so einen Ostfrauen sind “geil”-Touch, zumindest im Kopf der Jungs….

Heute läuft das ja anders. Da muss es Telefonerotik für das Handy ohne 0900 – Nummer sein, denn diese Nummern sind schweineteuer. Wenn jemand also Bock hat und eine 0900 – Nummer anruft, dann kann ihm nach der Nummer mit der Nummer sein Kontoauszug ums Leben bringen. Das muss ja nun wirklich nicht sein.

Da sind wir also wieder beim Thema Innovation in Sachen Telefonerotik. Es gibt wirklich Anbieter die schaffen es ohne die teuren 0900´er Nummer die Kunden zum Höhepunkt zu bringen, also nicht nur ans Freizeichen.

Überraschenderweise ist es tatsächlich möglich keine 0900 Nummer für Telefonsex anbieten zu müssen, damit Männer mit echten Frauen am Telefon sprechen. Ich habe das heute selbst ausprobiert und hatte wirklich eine echte Frau am Telefon. Unserer gegenseitige Überraschung ist dann relativ große gewesen, denn normalerweise sind solche Ankündigungen wie „echte Frauen“ eher ein Fake.

Die Dame mit der ich kurz gesprochen hatte, hat zumindest eine sehr nette Telefonstimme, sie hätte mich allerdings nur an die Damen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vermittelt. Mir ging es um den Test, ob da wirklich Frauen ans Rohr gehen.